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Sonntag, 24. September 2017

Matze´s Wahlprognose BTW 2017

Hier meine Wahlprognose zur heutigen Bundestagswahl 2017




Sonntag, 22. September 2013

VOTE

Heute ist mal wieder der Tag, der nur alle 4 Jahre kommt, an dem ihr die Wahl habt. Nur nicht zur Wahl zu gehen, ist keine Option.

Also geht wählen!!!!!!!!!!!!!!!


Und hier das vorläufige Endergebnis der Wahl 2013:


  

Positiv am Ausgang der Wahl 2013 ist das Abschneiden der FDP, der Piraten und der NPD. Die Grünen haben sich mit ihrer Steuerpolitik, so löblich sie auch gewesen wäre, leider selbst in die Verlustzone katapultiert. Wäre sie mal lieber bei ihren Themen Umwelt- und Energiepolitik geblieben.

Vielleicht gibts eine GROßE Koalition oder eine SCHWARZ/GRÜNE Regierung. 


Sonntag, 18. August 2013

Dear Russia

Dear Russia...

maybe you noticed that the Olympic Games are coming to your country. The idea of these Games is that sport could encourage peace throughout the world and bring people from all over the world together.

The sexual adjustment of every athlete should play no role.

I´m watching Olympic games since I was a child. I love watching sports competitions for 3 decades like tennis, basketball, wrestling, swimming and athletics. 

Athletes to be warned on account of wearing gay colours is absolutely the wrong way.

Dear Russia - get over it and welcome to the 21st century!!!!




that sport could encourage peace throughout the world and bring people from all over the world together. - See more at: http://www.activityvillage.co.uk/all-about-the-olympic-games#sthash.1jVhC5ey.dpuf
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Dienstag, 6. März 2012

Energie-(W)ende

Bis dato hab ich in diesem Blog ja nichts Politisches geschrieben. Aber heute mache ich mal eine Ausnahme. Zusammen mit Thomas war ich heute bei der Großdemo vor dem Brandenburger Tor, zusammen mit rund 11.000 anderen Menschen, die gegen die aktuelle Wirtschaftspolitik unserer Regierung demonstrierten.




Hauptsächlich ging es um die Kürzung der Solarförderung und den damit verbundenen Einschnitt in die Solarindustrie, was am Ende auch viele Arbeitsplätze kosten wird. Der Unfall in Fukushima ist gerade ein Jahr her und der Atomausstieg bzw. eine Wende in ihrer damaligen Engeriepolitk war für die aktuelle Regierung nur widerwillig zu akzeptieren. Man hatte doch gerade die Laufzeiten vieler Atomkraftwerke in Deutschland gegen den massiven Protest der Bevölkerung verlängert und so die 4 "großen Verbündeten" in der Energie-Wirtschaft besänftigt.




Doch dann kam alles anders und schnell wurden die Laufzeitverlängerungen zurückgenommen. Die Industrie drohte mit Entschädigungsklagen, doch die Regierung ließ sich von ihrem Weg damals nicht abbringen. So setze man auf Erneuerbare Energien, hauptsächlich Solarenergie und Windkraft, und deren Ausbau auf breiter Ebene. Doch nun - scheinbar auf Druck der Energiekonzerne - werden nun die geplanten Kürzungen der Förderungen vorgezogen und nochmals verschärft.




Dagegen gingen heute bei strahlendem Sonnenschein mehrere tausend Menschen aus ganz Deutschland in Berlin auf die Strasse, weil man sich so eine Politik nicht gefallen lassen kann. Von einem Wirtschaftsminister erwarte ich eine Förderungen bzw. Unterstützung der eigenen Wirtschaft und keine Maßnahmen, die diese dann ausbremsen. Überall wird nach Wirtschaftswachstum geschrien und in einer Branche, die mehr als je zuvor bommt, versucht man nun eine Notbremse zu ziehen, damit die RWE, E.ON und Co. ihre Gewinne auch über die nächsten Jahrzehnte sichern können.



Oft hört man das Argument, dass der Ausbau er Erneuerbaren Energien Millionen gar Milliarden Euro kosten würde, bis eine flächendeckende Nutzbarkeit möglich ist. Da stellt sich mir die Frage, wieviele Milliarden DM und Euro wurden in die Atomkraft und Kohleförderung investiert und mit welchen Altlasten wir aus diesen konventionellen Energien nun umgehen müssen. Keiner möchte ein Atomkraftwerk in der Nähe seines schicken Eigenheimes haben. Keiner möchte, dass ein Castor-Transport an seinem Wohnort vorbei zieht. Keiner möchte ein Kohlekraftwerk in seinem Ort haben. 

Solar- und Windkraftanlagen sind risikofrei und hinterlassen keine Altlasten. Das sollte sich jeder mal vor Augen führen. 20% des jährlichen deutschen Stromverbrauches werden bereits durch erneuerbare Energien abgedeckt. Je mehr Solaranlagen gebaut werden, desto billiger wird der Strom für alle, wenn die Energiekonzerne endlich mal von ihrem Gewinndenken in ein Zukunftsdenken umschwenken würden. Aber Profitgeilheit steht auch bei den Energiekonzernen an erster Stelle. Was soll es sie interessieren, wo Menschen wie du und ich ihren Strom in 20 Jahren herbekommen, wenn sie doch heute einen Reibach mit dem aktuellen System machen können. Sei es schmutzig oder unmoralisch - die kümmert es nicht.



Wie sagte  Franz Alt heute so schön: "RWE hat keine eigene Sonne und das ist das Problem. Die Sonne gehört nicht RWE sondern uns allen. Die Sonne schickt uns keine Rechnung - RWE schon."



Also Herr Rösler, Herr Röttgen und Frau Merkel - gehen sie uns aus der Sonne.

Dienstag, 27. April 2010

Lübeck hat sich verwählt

Die Lübecker haben "JA" zu ihrem Flughafen gesagt. In einem Bürgerentscheid am gestrigen Sonntag stimmten knapp 36 800 Lübecker für den Ausbau des Flughafens und gegen die von der Bürgerschaft Ende 2009 beschlossene Abwicklung. Mit 67,4 Prozent der abgegebenen Stimmen fiel das Votum für den Airport deutlich aus, gegen den Fortbestand stimmten rund 17 700 Wähler (32,6 Prozent). Dennoch war der Wahlabend für die Befürworter des Flughafens eine Zitterpartie, denn lange war nicht klar, ob das Quorum von 20 Prozent der Wahlberechtigten erreicht werden würde.
Erst nach Auszählung von 75 der 77 Stimmbezirke war klar, dass mehr als 34 768 Menschen mit "JA" gestimmt hatten. Insgesamt hatten sich 31,4 Prozent der Wahlberechtigten an dem Bürgerentscheid beteiligt. Die Grünen kritisierten das Votum als „Mega-Gau für Lübecks Aushalt“. Nun hat man 2 Jahre Zeit einen neuen Investor zu finden - was aber die letzten 2 Jahre schon nicht gelang. Seit dem muss die Stadt Lübeck rund 4 Millionen Euro pro Jahr in den Flughafen buttern, damit der Betrieb aufrecht erhalten wird.


Das ist Geld, welches Lübeck aber nicht hat. Die Strassen Lübecks sind seit Jahren die schlechtesten Deutschlands ( lt ADAC ). Eine Sanierung ist nicht in Sicht. Lübecks Haushalt ist ebenfalls leer. 

RyanAir steigert die Flugpreise mit immer neuen Zusatzkosten für Kreditkartenzahlung (10 Euro), normales Gepäck (36 Euro) Toilettengänge an Board (1 Euro) und dicke Passagiere (25 Euro). Damit wird der Flughafen Lübeck immer unattraktiver für preisbewußte Flieger. Ryanair fliegt auch keine Hauptflughäfen an, daher entstehen an den Zielorten zusätzliche Kosten für die Weiterreise.

Passagiere werden per Bus und Bahn aus Hamburg und Schleswig Holstein zum Flughafen Blankensee gekahrt und das soll dann lt. den Flughafen-Befürwortern die Tourismusbranche in Lübeck ankurbeln. Sind die Leute nur so blöd oder sehen sie nicht, dass rund 85% der Passagiere gar nicht in Lübeck verweilen oder gar die Innenstadt besuchen? Meiner Meinung nach sollten die Befürworter und JA-Stimmer den Flughafen aus ihrer eigenen Tasche finanzieren. Wer so einen finanziellen und wirtschaftlichen Mist auch noch verlängert, soll dafür auch gerade stehen.

Meine Entscheidung gegen den Lübecker Flughafen ist gefallen: ich fliege lieber ab Hamburg mit Lufthansa und Co zu vernüftigen ( und teilweise billigeren ) Konditionen.

Lübeck: JA - Flughafen: NEIN

Montag, 9. November 2009

Wir sind ein Volk

20 Jahre ist es nun her, dass Deutschland durch einen 1393 Kilometer langen Todesstreifen getrennt war. 20 Jahre, dass in Berlin die Mauer geöffnet wurde. 20 Jahre, in denen sich so viel geändert hat – für Deutschland, für die Welt und für mich.


Doch die Geschehnisse, die zur Wiedervereinigung führten, begannen schon viel früher und nicht in Deutschland. Am 1. Oktober 1989 fuhr die Deutsche Reichsbahn mehr als 1200 DDR Flüchtlinge von Prag nach Hof. Diese Flüchtlinge hatten wochenlang in und vor der Prager Botschaft auf ihre Ausreise in die BRD gehofft und gebangt. Das am Ende sich alles zum Guten wenden würde, war zu diesem Zeitpunkt mehr als ungewiss. Dies war nur der Anfang einer Reihe von Ereignissen, bei dem die Wende und der Mauerfall das Resultat darstellten.


An die Bilder, wie die Trabbis dann gen Westen rollten und die DDR Bürger überschwänglich im Westen begrüßt wurden, kann sich wohl jeder noch erinnern. Und trotzdem gibt es viele unerzählte Geschichten, denn jeder einzelne Bewohner der DDR seine ganz eigene Wiedervereinigungsgeschichte zu erzählen.


Zum Zeitpunkt der Wende war ich gerade 12 Jahre alt. Die Montagsdemos in Leipzig und Co. konnte ich nur am Fernsehbildschirm verfolgen. Ich wohnte in einem 300 Seelendorf nahe der Grenze zum heutigen Schleswig Holstein und das Grenz-Sperrgebiet war nicht mehr als 1 km von meinem Elternhaus entfernt. Und dennoch war diese Umbruchsphase für mich sehr unnahbar.



Was ich noch genau weiß, ist die Tatsache, dass ich mich sehr ärgerte, kein FDJler mehr werden zu können. Gerade im Alter zwischen 12 und 13 Jahren wurde man in der DDR vom Jungpionier zum FDJler, mit einem blauen FDJ Hemd und dem gelben Halstuch. Das blieb mir aufgrund der Wende verwehrt. Aber 20 Jahre später betrachtet, kann ich heute gut auf die FDJ verzichten und genieße lieber die Vorzüge der westlichen Marktwirtschaft.


Die Öffnung der Grenzen und die aufkommende Reisewelle in den Westen bekamen wir ganz genau mit. Unser Haus lag bereits damals an einer Bundesstrasse und daher auf dem direkten Weg gen Westen. Wochenlang stauten sich die Trabbis, Ladas und Wartburgs vor unserer Haustür. Oft klingelten fremde Menschen an unserer Tür und fragten nach Kaffee oder ob sie mal auf Toilette dürften. Gern boten wir diesen Menschen unsere Gastfreundlichkeit an, denn der Grenzübergang war noch rund 22 Kilometer entfernt.


Mein erster Besuch im “Westen“ zögerte sich bis in den Dezember hinaus, da wir einfach keine Lust auf diesen kilometerlangen Stau hatten. Kurz vor der Weihnachtszeit fuhren wir mit unserem roten Lada nach Lübeck. Die ganze Stadt glänzte und leuchtete im Weihnachtsflair und unser erster Weg führte zur Dt. Bank, um dort unser Begrüßungsgeld von 100 DM in Empfang zu nehmen.



Auch weiß ich noch genau, was ich mir davon kaufte – einen Kassettenrekorder und einige KINDER Überraschungseier. In den darauffolgenden Wochen fuhren wir immer öfters zum Einkaufen nach Lübeck und die westliche Konsumgesellschaft zog uns immer mehr in ihren Bann.


Im Laufe der Jahre wurden diese Dinge selbstverständlich – ich ging aufs Gymnasium und zur Bundeswehr. Dann folgten meine Ausbildung bei VW und mein erstes Auto. Wenn ich bedenke, dass meine Eltern bis zu 10 Jahre auf ein Auto warten mussten und wir nie einen Telefonanschluss hatten, war ich mehr als froh, ein Kind der Wende zu sein.


Um ehrlich zu sein, hätte ich nicht den Mut gehabt, mich an den Montags-Demos zu beteiligen, beschweige denn vor der Prager Botschaft um die Ausweisung zu kämpfen. Daher bin ich den mutigen Menschen, die diesen Mut und die Kraft zum durchhalten aufbrachten, mehr als dankbar. Denn Nutznießer dieses Kampfes sind wir alle – egal ob Ost- oder Westdeutsche. Deutschland war und ist ein Land was zusammengehört, sowohl auf dem Papier als auch in den Köpfen der Menschen.



Aktuell gibt es für mich einen Grund mehr, der Wende Tribut zu zollen. Ohne die Wende hätte ich nie meinen Schatz kennenlernen können. Ohne die Wende müsste ich auf so viele schöne (und gemeinsame) Momente mit meinem Schatz verzichten und hätte nie die Liebe meines Lebens kennengelernt.


Und während in diesen Minuten in Berlin das 20jährige Jubiläum des Mauerfalls gefeiert wird, schwelge ich in Erinnerung über meine Wende, die letzten 20 Jahre und über die kommenden Momente, die erst durch den Mauerfall ermöglicht werden.

Montag, 21. September 2009

Ihr habt die Wahl

Kommenden Sonntag ist es wieder soweit - Deutschland darf wählen gehen. Doch auch dieses Mal ist scheinbar nicht "wer gewählt werden soll" die Frage, sondern ob man überhaupt zur Wahl gehen wird.

Oft höre ich in den letzten Tage Worte wie "das bringt doch eh nichts" und " eine Stimme macht da keinen Unterschied" sowie " nach der Wahl wird sich doch eh nichts ändern".


Doch auch dieses Mal zählt wieder jede Stimme. Das Wahlrecht steht nicht umsonst im Grundgsetzt und jeder der nicht wählen geht, schenkt seine Stimme, Parteien, die bestimmt nicht in Deutschland ein Mitspracherecht erhalten sollten.

Versprochen wird mal wieder viel im Wahlkampf. Hier einige Beispiele:

- Auf den Wahlplakaten der Grünen steht z.B., dass sie 1 Million neuer Jobs schaffen wollen? Liebe Grüne - wo sollen die denn herkommen?

- Die FDP verspricht, die Praxisgebühr abschaffen zu wollen. Und wer bezahlt dann die Kosten für unser marodes Krankenkassensystem? Wir, mit höheren Krankenkassenbeträgen.

- Die Piratenpartei will die Sperren im Internet abschaffen - also hat jeder uneingeschränkten Zugang zu Kinderporno- und rechtsextr. Seiten - sehr sinnvoll!!!

- Die CDU will die Mindestlöhne wieder abschaffen - sehr sinnvoll, wenn viele Menschen in Deutschland trotz Arbeit an der Armutsgrenze leben müssen.

Natürlich gibt es für Leute, die sich im Parteien- und Wahlkampfdschungel verloren fühlen, wieder den Wahl-O-Mat ( www.wahl-o-mat.de ), der die verschiedenen Wahlprogramme mit der persönlichen Einstellung vergleicht.

Wen ich am kommenden Sonntag wählen werde, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Sicher ist aber, dass ich wählen gehe.

Weiterhin möchte ich noch drei eigene Wahlversprechen abgeben:

1. die Piratenpartei wird über die 5% Hürde kommen,
2. die Linken werden im Osten mehr Prozente als die SPD bekommen,
3. die Rechten können erneut da bleiben, wo sie hingehören ( im politischen Niemandsland ).

In diesem Sinne - geht wählen!!!!