Sonntag, 24. September 2017
Sonntag, 22. September 2013
VOTE
Also geht wählen!!!!!!!!!!!!!!!
Und hier das vorläufige Endergebnis der Wahl 2013:
Sonntag, 18. August 2013
Dear Russia
maybe you noticed that the Olympic Games are coming to your country. The idea of these Games is that sport could encourage peace throughout the world and bring people from all over the world together.
The sexual adjustment of every athlete should play no role.
I´m watching Olympic games since I was a child. I love watching sports competitions for 3 decades like tennis, basketball, wrestling, swimming and athletics.
Athletes to be warned on account of wearing gay colours is absolutely the wrong way.
Dear Russia - get over it and welcome to the 21st century!!!!
Dienstag, 6. März 2012
Energie-(W)ende
Hauptsächlich ging es um die Kürzung der Solarförderung und den damit verbundenen Einschnitt in die Solarindustrie, was am Ende auch viele Arbeitsplätze kosten wird. Der Unfall in Fukushima ist gerade ein Jahr her und der Atomausstieg bzw. eine Wende in ihrer damaligen Engeriepolitk war für die aktuelle Regierung nur widerwillig zu akzeptieren. Man hatte doch gerade die Laufzeiten vieler Atomkraftwerke in Deutschland gegen den massiven Protest der Bevölkerung verlängert und so die 4 "großen Verbündeten" in der Energie-Wirtschaft besänftigt.
Doch dann kam alles anders und schnell wurden die Laufzeitverlängerungen zurückgenommen. Die Industrie drohte mit Entschädigungsklagen, doch die Regierung ließ sich von ihrem Weg damals nicht abbringen. So setze man auf Erneuerbare Energien, hauptsächlich Solarenergie und Windkraft, und deren Ausbau auf breiter Ebene. Doch nun - scheinbar auf Druck der Energiekonzerne - werden nun die geplanten Kürzungen der Förderungen vorgezogen und nochmals verschärft.
Dienstag, 27. April 2010
Lübeck hat sich verwählt
Montag, 9. November 2009
Wir sind ein Volk
20 Jahre ist es nun her, dass Deutschland durch einen 1393 Kilometer langen Todesstreifen getrennt war. 20 Jahre, dass in Berlin die Mauer geöffnet wurde. 20 Jahre, in denen sich so viel geändert hat – für Deutschland, für die Welt und für mich.
Doch die Geschehnisse, die zur Wiedervereinigung führten, begannen schon viel früher und nicht in Deutschland. Am 1. Oktober 1989 fuhr die Deutsche Reichsbahn mehr als 1200 DDR Flüchtlinge von Prag nach Hof. Diese Flüchtlinge hatten wochenlang in und vor der Prager Botschaft auf ihre Ausreise in die BRD gehofft und gebangt. Das am Ende sich alles zum Guten wenden würde, war zu diesem Zeitpunkt mehr als ungewiss. Dies war nur der Anfang einer Reihe von Ereignissen, bei dem die Wende und der Mauerfall das Resultat darstellten.
An die Bilder, wie die Trabbis dann gen Westen rollten und die DDR Bürger überschwänglich im Westen begrüßt wurden, kann sich wohl jeder noch erinnern. Und trotzdem gibt es viele unerzählte Geschichten, denn jeder einzelne Bewohner der DDR seine ganz eigene Wiedervereinigungsgeschichte zu erzählen.
Zum Zeitpunkt der Wende war ich gerade 12 Jahre alt. Die Montagsdemos in Leipzig und Co. konnte ich nur am Fernsehbildschirm verfolgen. Ich wohnte in einem 300 Seelendorf nahe der Grenze zum heutigen Schleswig Holstein und das Grenz-Sperrgebiet war nicht mehr als 1 km von meinem Elternhaus entfernt. Und dennoch war diese Umbruchsphase für mich sehr unnahbar.
Was ich noch genau weiß, ist die Tatsache, dass ich mich sehr ärgerte, kein FDJler mehr werden zu können. Gerade im Alter zwischen 12 und 13 Jahren wurde man in der DDR vom Jungpionier zum FDJler, mit einem blauen FDJ Hemd und dem gelben Halstuch. Das blieb mir aufgrund der Wende verwehrt. Aber 20 Jahre später betrachtet, kann ich heute gut auf die FDJ verzichten und genieße lieber die Vorzüge der westlichen Marktwirtschaft.
Die Öffnung der Grenzen und die aufkommende Reisewelle in den Westen bekamen wir ganz genau mit. Unser Haus lag bereits damals an einer Bundesstrasse und daher auf dem direkten Weg gen Westen. Wochenlang stauten sich die Trabbis, Ladas und Wartburgs vor unserer Haustür. Oft klingelten fremde Menschen an unserer Tür und fragten nach Kaffee oder ob sie mal auf Toilette dürften. Gern boten wir diesen Menschen unsere Gastfreundlichkeit an, denn der Grenzübergang war noch rund 22 Kilometer entfernt.
Mein erster Besuch im “Westen“ zögerte sich bis in den Dezember hinaus, da wir einfach keine Lust auf diesen kilometerlangen Stau hatten. Kurz vor der Weihnachtszeit fuhren wir mit unserem roten Lada nach Lübeck. Die ganze Stadt glänzte und leuchtete im Weihnachtsflair und unser erster Weg führte zur Dt. Bank, um dort unser Begrüßungsgeld von 100 DM in Empfang zu nehmen.
Auch weiß ich noch genau, was ich mir davon kaufte – einen Kassettenrekorder und einige KINDER Überraschungseier. In den darauffolgenden Wochen fuhren wir immer öfters zum Einkaufen nach Lübeck und die westliche Konsumgesellschaft zog uns immer mehr in ihren Bann.
Im Laufe der Jahre wurden diese Dinge selbstverständlich – ich ging aufs Gymnasium und zur Bundeswehr. Dann folgten meine Ausbildung bei VW und mein erstes Auto. Wenn ich bedenke, dass meine Eltern bis zu 10 Jahre auf ein Auto warten mussten und wir nie einen Telefonanschluss hatten, war ich mehr als froh, ein Kind der Wende zu sein.
Um ehrlich zu sein, hätte ich nicht den Mut gehabt, mich an den Montags-Demos zu beteiligen, beschweige denn vor der Prager Botschaft um die Ausweisung zu kämpfen. Daher bin ich den mutigen Menschen, die diesen Mut und die Kraft zum durchhalten aufbrachten, mehr als dankbar. Denn Nutznießer dieses Kampfes sind wir alle – egal ob Ost- oder Westdeutsche. Deutschland war und ist ein Land was zusammengehört, sowohl auf dem Papier als auch in den Köpfen der Menschen.
Aktuell gibt es für mich einen Grund mehr, der Wende Tribut zu zollen. Ohne die Wende hätte ich nie meinen Schatz kennenlernen können. Ohne die Wende müsste ich auf so viele schöne (und gemeinsame) Momente mit meinem Schatz verzichten und hätte nie die Liebe meines Lebens kennengelernt.
Montag, 21. September 2009
Ihr habt die Wahl
Oft höre ich in den letzten Tage Worte wie "das bringt doch eh nichts" und " eine Stimme macht da keinen Unterschied" sowie " nach der Wahl wird sich doch eh nichts ändern".
Doch auch dieses Mal zählt wieder jede Stimme. Das Wahlrecht steht nicht umsonst im Grundgsetzt und jeder der nicht wählen geht, schenkt seine Stimme, Parteien, die bestimmt nicht in Deutschland ein Mitspracherecht erhalten sollten.
Versprochen wird mal wieder viel im Wahlkampf. Hier einige Beispiele:
- Auf den Wahlplakaten der Grünen steht z.B., dass sie 1 Million neuer Jobs schaffen wollen? Liebe Grüne - wo sollen die denn herkommen?
- Die FDP verspricht, die Praxisgebühr abschaffen zu wollen. Und wer bezahlt dann die Kosten für unser marodes Krankenkassensystem? Wir, mit höheren Krankenkassenbeträgen.
- Die Piratenpartei will die Sperren im Internet abschaffen - also hat jeder uneingeschränkten Zugang zu Kinderporno- und rechtsextr. Seiten - sehr sinnvoll!!!
- Die CDU will die Mindestlöhne wieder abschaffen - sehr sinnvoll, wenn viele Menschen in Deutschland trotz Arbeit an der Armutsgrenze leben müssen.
Natürlich gibt es für Leute, die sich im Parteien- und Wahlkampfdschungel verloren fühlen, wieder den Wahl-O-Mat ( www.wahl-o-mat.de ), der die verschiedenen Wahlprogramme mit der persönlichen Einstellung vergleicht.
Wen ich am kommenden Sonntag wählen werde, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Sicher ist aber, dass ich wählen gehe.
Weiterhin möchte ich noch drei eigene Wahlversprechen abgeben:
1. die Piratenpartei wird über die 5% Hürde kommen,
2. die Linken werden im Osten mehr Prozente als die SPD bekommen,
3. die Rechten können erneut da bleiben, wo sie hingehören ( im politischen Niemandsland ).
In diesem Sinne - geht wählen!!!!











