Sonntag, 12. Juni 2011

Ich bin ein Fedconer

Die Fedcon 20 liegt schon 14 Tage in der Vergangenheit - doch eine Woche Urlaub und einer anschließenden Grippe machten es mir unmöglich, zeitnah meinen Bericht zu veröffentlichen ;) Die 20te Fedcon bot einiges an Neuigkeiten - neuer Standort, neues Hotel, 4 anstatt 3 Veranstaltungstage und viele neue Möglichkeiten, sich auf dem Congelände zu verlaufen. Unsere Anreise gestaltete sich mit dem Flieger sehr entspannt, da das Conhotel direkt am Flughafen Düsseldorf liegt.





Die Zimmer konnten wir trotz der sehr frühen Anreise am Donnerstag beziehen und so nutzen wir gleich um 9 Uhr morgens die Möglichkeit, dass Congelände näher zu betrachten. Dieses Mal gab es 3 Haupträume, in denen Panels der Schauspieler, Vorträge von mehr oder wenig bekannten Schriftstellern und Professoren sowie unsere Fan-Panels stattfanden. Die verschiedenen Räume lagen auf 2 Etagen und waren einigermaßen gut ausgeschildert. Die Beschilderung war dann aufgrund rund 3500 Fans weniger gut zu lesen. 




Bereits am Donnerstagnachmittag hatten wir unser erstes B-Freak Fanpanel, das FREAKY JEOPARDY 2011 . Da ich dieses Mal kein Helfer war und dies auch sehr genossen habe, haben Birgit, Holger und ich für die Durchführung von insgesamt 6 Spielen an 4 Tagen entschieden. Aufgrund des doch recht spärlichen Programmes am Donnerstagnachmittag war unser Fanpanel gut besucht und die Mitspieler und Zuschauer hatten sehr viel Spass. 




Bis zur Opening um 18.30 Uhr genoss ich noch etwas das Hotelzimmer und ruhte mich aus. Bei 4 Tagen voller Programm ist jede Pause gern gesehen. In der Opening wurde der neue Master of Ceremonies, der Schauspieler Garrett Wang, vorgestellt und dieser führte das ganze Wochenende sehr professionell und witzig durchs Programm. Danach wurde alle anderen Schauspieler und Gäste auf die Bühne gebeten, um sich dem vollen Saal vorzustellen und zu präsentieren. Besonders Scott Bakula und Richard Dean Anderson ( erstmals in Deutschland auf einer Convention ) bekamen hier den meinsten Zuspruch und Applaus.




Am Freitagvormittag ging es dann gleich um 10 Uhr mit unserem nächsten Spiel " FREAK, LAND, FLUSS" weiter, ein neues Spiel aus unserer Ideenschmiede. Auch dieses Spiel kam bei den Besuchern sehr gut an, da 5 Freiwilliger offiziell mitspielten und alle anderen Besucher im Raum just for fun mitspielten - was für eine Gaudi. Auch dieses Spiel ging wieder viel zu schnell vorbei und so gingen wir danach in die offizielle Autogrammstunde. Ich benötigte nur ein Autogramm von Kate Vernon, die in Battlestar Galactica eine sehr wichtige Rolle gespielt hat. 



Zwischen unseren Fanpanels nutzen wir die Möglichkeit die Artausstellung, den doch etwas spärlich ausgefallenen Händlerraum und den Essensstand des Hotels genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Essen im Hotel war ok, aber sicherlich noch verbesserungsfähig. In meinem Wrap waren ganze Wurstscheiben und zu grosse Tomatenstücke, die ein "unfallfreies" Essen fast unmöglich machten. Die Preise für Softgetränke waren fast doppelt so teuer, wie für Alkohol. Daher nutzen wir mehr als einmal den nahegelegenen REWE Markt im Flughafen zur Essens- und Getränkeversorgung.


Unser ebenfalls neues Spiel "Be a FREAK" - bei dem alle Zuschauen in Gruppen beteiligt waren, mussten Serienausschnitte und Titelmelodien erkannt und zusätzlich noch Fragen beantwortet werden. Insgesamt nahmen 23 Team an den Spiel teil, was mich besonders stolz machte. Am Abend verfolgten wir dann gespannt der Fragestunde mit Enterprise Captain Scott Bakula. Dieses Mal mit kürzeren Haaren, was ihm wesentlich besser stand als in London vor 2 Jahren. Der Mann ist wirklich sehr offenherzig, ehrlich und jederzeit sympathisch. Und singen kann er auch ;)


Die Partyzone im neuen Hotel fiel leider etwas gewöhnungsbedürftig aus. Zusätzlich waren die vom Hotel angebotenen Cocktails mehr als lächerlich und teilweise ungenießbar. Aber das störte die Barmitarbeiter herzlich wenig. Das Hotel wirkte hier und da überfordert mit dem Besucheransturm und beim Erfüllen der Gästewünsche. Da muss das Hotel sicherlich noch einiges verbessern bis zum kommenden Jahr. 


Am Samstag folgten zwei weitere B-Freak Panels - das Bilderquiz und das Titelmelodien raten. Auch hier hatten alle Beteiligten viel zu lachen, aber auch einige harte Rätselnüsse zu knacken. Am späten Samstagnachmittag holte ich dann meinen Schatz vom Flughafen ab - da es seine erste Fedcon war und er sich mal ein Bild von der Großveranstaltung machen wollte. Gemeinsam drehten wir eine Erkundungsrunde durchs Hotel, bevor wir uns dem Kostümwettbewerb widmeten. Hier treten Fans auf, die entweder ein selbstgemachtes Kostüm gefertigt oder eine Show einstudiert haben. Dabei gab auch dieses Mal sowohl lustige aber auch peinliche Szenen. Aber das gehört halt dazu....


Die Samstagnacht steht dann immer in Zeichen der Fedcon Party. Auch hier das gleiche Bild bei den Cocktails und der Bedienung, wie am Vortag. Aber das störte uns eher weniger und so genossen wir bis nach 3 Uhr die Party. Der letzte Conventiontag begann mit einem Besuch des SPA Bereiches mit Pool und Daumbad sowie einer kleinen Einkaufsrunde im Supermarkt, damit wir für unsere Freundin Bevi noch einen Geburtstagskuchen besorgen konnten. 


Das zweite Überraschungsspiel ging am Sonntag um 13:30 Uhr über die Bühne und stellte ein Filmrate-Quiz dar. Hierbei konnte mich mein Schatz das erste Mal live in Aktion erleben ;) Danach gingen wir dann beide in das Panel von Kate Vernon, da auch Thomas die Serie Galactica kannte und daher schon sehr gespannt auf die Fragen und Antworten war. Kate Vernon ist eine sehr reife Frau, die sich nicht scheut auch unangenehme Antworten zu und bei ihrer Arbeit zu geben. Das machte sie für mich sehr sympathisch und menschlich. Leider ging die Fragestunde sehr schnell vorbei und die Abschlussveranstaltung kündigte sich damit an.


Die sogenannte Closing Ceremonie war dieses Mal sehr kurz, für meinen Geschmack viel zu kurz und die Gäste wurde dabei mehr oder weniger schnell über die Bühne gescheucht und so bliebt kaum Zeit, sich bei den Fans zu bedanken. Die in den letzten Jahren Schauspieleraktionen wie Gesang oder das vorspielen eines Sketches fehlten dieses Mal völlig. Schade, da dies immer ein Highlight ist. Von Sonntag auf Montag feierten wir dann in Bevi´s Geburtstag rein mit Kuchen, Sekt und Geschenken, bevor wir dann tot ins Bett fielen. 


Erstmals nach einer Con ging es nicht zurück nach Hause sondern für meinen Schatz und mich weiter zu den Schwiegereltern nach Franken, um dort noch einige entspannte Tage zu verbringen.


Fazit: 
- als normaler Besucher viele Programmpunkte mitbekommen zu haben
- für eine Jubiläums-Con waren es zu wenige Highlights
- das Hotel ist ok, aber viele Sachen müssen noch optimiert werden
- 6 tolle Fanpanels veranstaltet zu haben
- mein SCHATZ war dabei ;)

Montag, 21. März 2011

Für ALLES gibts ne APP

Am vergangenen Wochenende war es mal wieder soweit, die Freaks trafen sich, um einige tolle Tage zu verbringen. Dieses Mal stand ein Besuch bei unserem Bänker Klaus in Mainz auf dem Programm. Meine Bahnanreise am Donnerstag verlief streikfrei und am Freitag verbrachten Rita und ich den ganzen Tag mit Geocachen. Hierbei stellte ich einen neuen persönlichen Rekord mit 21 gefundenen Caches auf.





Während der rund 28500 gegangenen Schritte sahen wir einige sehr schöne Mainzer Ecken und Sehenswürdigkeiten, wie den Mainzer Dom, das Heilig Geist Spital, das Staatstheater und den historischen Marktbrunnen sowie eine öffentliche Bibliothek in einem alten Sicherungskasten.

Am Freitagabend trafen dann auch unseren anderen Freunde aus Berlin und München ein und die APP-Schlacht konnte beginnen. Um eines vorwegzunehmen - NEIN, ich habe kein Eier-Phone und werde mir euch keins kaufen. Aber nachdem 3 von 6 Leuten an diesem Abend eines besaßen, wurden lustig APPs getauscht und GEBUMPT. Bumpen ist das Tauschen von Musik, Apps und Fotos per anstoßen der beteiligten I-Phones. Lustig anzuschauen, aber vollkommen sinnfrei ;)



Nachdem wir dieses geappele überstanden hatten, wurde noch gepokert und nach Bratwürmern gewürfelt (das Spiel heisst tatsächlich "Heck Meck im Bratwurmeck"). Damit wir nicht noch auf unseren Stühlen festwuchsen, wechselten wir ab und an vor den Fernseher, um unser Wissen bei einer Runde BUZZ zu testen. Natürlich lernt mal bei solchen Spieleabenden auch immer etwas fürs Leben - dieses Mal heisst es die Weisheit: "wer dichter am Fernseher sitzt, kann die Fragen früher lesen!!!" ;).


Nach einem ausgiebigen Frühstück am Samstag machten wir uns auf, das Kloster Eberbach zu besichtigen. Hier wurden Teile des Filmes "Im Namen der Rose" mit Sir Sean Connery gedreht. Zusätzlich fand am Wochenende ein sehr früher Ostermarkt statt. Den Besuch des Klosters und des Osternmarktes hatten scheinbar viele Leute, sodass wir unser Auto rund 1,5 km entfernt parken durften. Aber das sonnige Wetter machte unseren Spaziergang sehr erträglich. 

Im Jahr 1136 hielt eine Gruppe von 13 Mönchen unter Führung des Abtes Ruthard Einzug in der neuen Niederlassung des Zisterzienserordens im Rheingau. Die aus Clairvaux in Burgund hier eintreffenden Mönche fanden an ihrem neuen Standort eine seit etwa 20 Jahren bestehende Ansiedlung vor, die zunächst von Augustiner-Chorherren und ab 1131 von Benediktinern besiedelt gewesen war. Auf Veranlassung des Mainzer Erzbischofs Adalbert wurde jedoch Bernhard, Abt des Zisterzienserklosters in Clairvaux und maßgeblicher Protagonist des Ordens, bewogen, im Erzbistum Mainz eine Tochtergründung seines Klosters in die Wege zu leiten.


Während wir auf unsere Klosterführung warteten, suchten Rita, Stefan und ich noch den nahegelegenen Geocach. Nach rund 10 Minuten Suchzeit konnte sich die kleine Dose nicht weiter unseren Augen entziehen. Zurück am Kloster folgten wir unserer Klosterführerin durch die verschiedenen Hallen und Gewölbe. Das Tourende kam in den mit Schwarzpilzen bewachsenen Wänden des Weinkellers. Eine sehr interessante Führung, die ich jedem nur empfehlen kann, der einmal das Kloster Eberbach besuchen will.

Am Abend kehrten wir dann im Heilig Geist Lokal ein, welches früher ein Spital war und nun mit vielen kulinarischen Köstlichkeiten seine Besucher lockt. Da das Restaurant aus einer grossen Halle besteht, war der Geräuschpegel auch dementsprechend hoch und mir war es viel zu laut. Dafür entschädigte das leckere Essen etwas für den Lärm.



Am Sonntag tischte Klaus einen Brunch mit Weisswürsten, Nürnbergern, Toast Hawaii und vielen weiteren Leckereien auf. Mehr als gut gestärkt ging es dann leider auf den Heimweg.

Samstag, 12. März 2011

Für Japan geht die Sonne unter

Der Landesname setzt sich aus den Zeichen (Aussprache ni, in der Bedeutung „Tag“ oder „Sonne“) und (Aussprache hon, in der Bedeutung „Ursprung“, „Wurzel“ oder „Beginn“) zusammen. Japan ist deshalb auch als das „Land der aufgehenden Sonne“ bekannt.


Aktuell herrscht Japan aber alles andere als Sonnenschein. Der viertgrößte Inselstadt der Welt muss mit den Folgen eines 8,9 starken Erdbebens auseinandersetzen. Landesweite Verwüstungen, Explosionen, 1800 tote und 10.000 vermisste Menschen sowie 10m hohe Tsunamies haben das Land auf den Kopf gestellt. Dennoch findet die Katastrophe noch eine Steigerung, denn es droht der atomare Supergau.


Wenn es nicht gelingt, den Meiler Fukushima 1 zu kühlen, könnte Radioaktivität in großen Mengen entweichen, ganze Regionen wären dann verseucht. Der Betreiber pumpt in den Reaktor nun Meerwasser, das mit Borsäure vermischt ist - vielleicht die letzte Chance.


Doch wie gefährlich ist die Lage im AKW Fukushima? Inzwischen wurden deutlich mehr als 100.000 Anwohner in Sicherheit gebracht, sie sollen Jodtabletten schlucken. In einem weiteren Meiler ist das Notfallkühlsystem ausgefallen. Experten fürchten eine Kernschmelze - die Regierung versucht zu beruhigen.


Beruhigend ist die Situation für Japan und den Rest der Welt sicherlich nicht. Alle paar Stunden schaue ich die Nachrichten oder auf diverse Internetseiten, ob auf den aktuellen Stand zu kommen. Auf so ziemlich jeder Webseite (ob Facebook oder Browsergames) werden zu Spenden für Japan aufgerufen. An Spenden kann ich aktuell gar nicht denken - die Angst vor einem zweiten Tschernobyl, welches die Tage seinen 25. Jahrestag hat, ist einfach zu gross.

Hoffen wir das Beste und drücken den Menschen in Japan die Daumen, dass es am Ende irgendwie noch einigermaßen strahlungsfrei aus der Katastrophe kommt.

Samstag, 5. März 2011

Freundschaft vs Liebe

Ich denke, das Problem kennen viele. Jemand aus dem eigenen Freundeskreis lernt die Liebe seines/ihres Lebens kennen und steht vor dem Problem, die Freunde und die große Liebe unter einen Hut zu bekommen. Sicherlich ist das schwer, aber nicht unmöglich.

Klar ändern sich die Prioritäten, aber ein gesundes Mittelmaß ist möglich. Ich spreche da aus Erfahrung. Auch ich habe vor 17 Monaten jemanden gefunden, der mein Leben auf den Kopf gestellt hat. Doch stellte sich für mich NIE die Frage, meine Freunde zu vernachlässigen. Dafür sind mir meine Freunde einfach zu wichtig - zu viel haben wir durchgemacht - Gutes und Schlechtes. Gemeinsam waren wir für einander da, haben uns auch mal in die Haare bekommen und doch wieder zusammengerauft. 



Vor rund einem Jahr hat meine Freundin Amy ihre neue Liebe kennengelernt. Ich freute mich sehr für sie, da wir in den Monaten davor sehr viel Persönliches geteilt haben und für einander da waren in Zeiten des Umbruches. Doch mehr und mehr änderte sich das - der Kontakt wurde weniger, die Anrufe und Emails blieben aus, genauso wie unsere Treffen in Hamburg in der Langen Reihe. 

Mehr und mehr wurde mir klar, dass sich Amy für ihre neue Liebe und gegen ihre Freunde entschieden hatte. Es gab einen Versuch der Klärung und Amy betone nochmals, wie wichtig wir ihr als Freunde sind. Nur 2 Wochen später brach der Kontakt ganz ab und seit dem ist Funktstille.

Oft denke ich an sie, hoffe, dass es ihr gut geht und sie zusammen mit ihrer Freundin in das erhoffte Leben zu zweit geht. Oft trauere ich der schönen Zeiten nach, da uns irgendwie etwas Besonderes verband. Emails und Telefonanrufe sowie Nachrichten auf dem AB blieben unbeantwortet.


Das Lied von Pohlmann "Für dich" drückt genau das aus, was ich empfinde, wenn ich an dich und unsere Freundschaft denke. Und das in letzter Zeit mal wieder sehr viel.

AMY - ich finds schade, dass du deine Freunde so zurückläßt, die dir doch angeblich so viel bedeuten. Dennoch wünsche ich dir ALLES GUTE für dein neues Leben.

Sonntag, 27. Februar 2011

Meine Oscars 2011

Heute Nacht ist es mal wieder soweit - die Oscars werden für filmische Glanzleistungen, geniale Effekte und hervorragene Musik vergeben. Bereits zum 83 Mal werden die Goldenen Männer die Besitzer wechseln und neue sowie alte Schauspieler ins Rampenlicht rücken.


Hier meine Tipps für die wichtigen Kategorien:


Actor in a Leading Role

  • Javier Bardem in “Biutiful”
  • Jeff Bridges in “True Grit”
  • Jesse Eisenberg in “The Social Network”
  • Colin Firth in “The King's Speech”
  • James Franco in “127 Hours”
=> eindeutig Colin Firth

Actor in a Supporting Role

  • Christian Bale in “The Fighter”
  • John Hawkes in “Winter's Bone”
  • Jeremy Renner in “The Town”
  • Mark Ruffalo in “The Kids Are All Right”
  • Geoffrey Rush in “The King's Speech”
=> Geoffrey Rush

Actress in a Leading Role

  • Annette Bening in “The Kids Are All Right”
  • Nicole Kidman in “Rabbit Hole”
  • Jennifer Lawrence in “Winter's Bone”
  • Natalie Portman in “Black Swan”
  • Michelle Williams in “Blue Valentine”
=> auch hier ist es für mich eindeutig: Natalie Portman


Actress in a Supporting Role

  • Amy Adams in “The Fighter”
  • Helena Bonham Carter in “The King's Speech”
  • Melissa Leo in “The Fighter”
  • Hailee Steinfeld in “True Grit”
  • Jacki Weaver in “Animal Kingdom”

=> Hailee Steinfeld ( ihr erster Film - ihr erster Oscar )

Animated Feature Film

  • “How to Train Your Dragon” Chris Sanders and Dean DeBlois
  • “The Illusionist” Sylvain Chomet
  • “Toy Story 3” Lee Unkrich 

=> alle 3 leider nicht gesehen, aber ich denke der Drachen wirds werden

Costume Design

  • “Alice in Wonderland” Colleen Atwood
  • “I Am Love” Antonella Cannarozzi
  • “The King's Speech” Jenny Beavan
  • “The Tempest” Sandy Powell
  • “True Grit” Mary Zophres
=>  schwierig, da Alice, King´s Speech und True Grit tolle Kostüme haben - dennoch ALICE.

Directing

  • “Black Swan” Darren Aronofsky
  • “The Fighter” David O. Russell
  • “The King's Speech” Tom Hooper
  • “The Social Network” David Fincher
  • “True Grit” Joel Coen and Ethan Coen 
=> King´s Speech


Best Picture

  • “Black Swan” Mike Medavoy, Brian Oliver and Scott Franklin, Producers
  • “The Fighter” David Hoberman, Todd Lieberman and Mark Wahlberg, Producers
  • “Inception” Emma Thomas and Christopher Nolan, Producers
  • “The Kids Are All Right” Gary Gilbert, Jeffrey Levy-Hinte and Celine Rattray, Producers
  • “The King's Speech” Iain Canning, Emile Sherman and Gareth Unwin, Producers
  • “127 Hours” Christian Colson, Danny Boyle and John Smithson, Producers
  • “The Social Network” Scott Rudin, Dana Brunetti, Michael De Luca and Ceán Chaffin, Producers
  • “Toy Story 3” Darla K. Anderson, Producer
  • “True Grit” Scott Rudin, Ethan Coen and Joel Coen, Producers
  • “Winter's Bone" Anne Rosellini and Alix Madigan-Yorkin, Producers 

=> die wohl wichtigste Kategorie - BESTER FILM - es kommen nur Black Swan, King´s Speech und True Grit in Frage, wobei Social Network bei den Amys ja sehr beliebt ist. Mein Tipp: King´s Speech.

Visual Effects

  • “Alice in Wonderland” Ken Ralston, David Schaub, Carey Villegas and Sean Phillips
  • “Harry Potter and the Deathly Hallows Part 1” Tim Burke, John Richardson, Christian Manz and Nicolas Aithadi
  • “Hereafter” Michael Owens, Bryan Grill, Stephan Trojansky and Joe Farrell
  • “Inception” Paul Franklin, Chris Corbould, Andrew Lockley and Peter Bebb
  • “Iron Man 2” Janek Sirrs, Ben Snow, Ged Wright and Daniel Sudick

=> hier tippe ich auf Inception. ( der auch den Oscar für "Beste Handlung in einer Handlung in einer Handlung" bekommen würde, wenn es so eine Kategorie geben würde ;) )

Oscar 2011 - True Grit

Film Nummer 3 der diesjährigen Oscar-Highlights. Ein wahrhaft mutiger Film der mit sehr wenig auskommt. Eine einfach gestrickte Handlung, wenige Charaktere und noch weniger Effekte. Aber deshalb muss der Film nicht schlecht sein - und das ist er auch nicht. 


Inhalt: Die 14-jährige Mattie Ross (Hailee Steinfeld) ist fest entschlossen, den kaltblütigen Mord an ihrem Vater nicht ungesühnt zu lassen. Da die Behörden ihr nicht helfen, will sie den feigen Mörder Tom Chaney (Josh Brolin) mit eigenen Mitteln seiner gerechten Strafe zuführen. Für 100 Dollar engagiert sie den trunksüchtigen und raubeinigen U.S. Marshall Rooster Cogburn (Jeff Bridges), der es mit dem Gesetz selbst alles andere als genau nimmt.

Widerwillig lässt er sich von Mattie überreden, sie auf die Jagd nach Chaney mitzunehmen - quer durch die gesetzlosen Weiten der Prärie. Doch sie sind nicht allein, denn auch Texas Ranger LaBoeuf (Matt Damon) will den Flüchtigen stellen, um eine Kopfprämie zu kassieren, die auf Chaney wegen eines weiteren Mordes ausgesetzt ist. Unfreiwillig ziehen sie zu dritt weiter, und schon bald kommt Mattie dem Mörder ihres Vaters gefährlich nah ... 


Joel & Ethan Coen sind Meister ihres Fachs - mit diesem Film überraschen sie mich auf stilistisch und inszenatorisch eigenwillige Weise. Nach dem preisgekrönten "No Country for Old Men" erweisen sie mit TRUE GRIT erneut dem Western-Genre Referenz. Packend, kraftvoll und visuell überwältigend interpretieren sie den Klassiker "Der Marshall" neu. Mit Jeff Bridges in der legendären John Wayne-Rolle als verschrobener Haudegen Rooster Cogburn, einer starken Debüt-Performance von Hailee Steinfeld als toughe Farmerstochter sowie Matt Damon als selbstgefälliger Texas Ranger und Josh Brolin als feiger Mörder, gelang Joel & Ethan Coen ein wahrer Besetzungscoup.

Besonders Hailee Steinfeld als Farmerstochter hat mir sehr gut gefallen - witzig, tough und durchsetzungsstark. Und ich hoffe sehr, dass sie dafür heute Nacht den Oscar 2011 als beste weibliche Nebenrolle bekommt. Jeff Bridges spielt gut, aber für einen Oscar wird es dieses Mal nicht reichen. Dafür hat Colin Firth alle an die Wand gespielt.

Der Film bekommt von mir 8 von 10 Punkte.

Sonntag, 20. Februar 2011

Oscar 2011 - Black Swan

Film Nummer 2 der Oscar Filme 2011, den ich mir zusammen mit meinem Schatz angesehen habe. Mit meinem Schatz wird jeder Film zum Genuss. Aber den Film können sich auch Singles anschauen ;)

Inhalt: Die junge, aufstrebende Ballerina Nina (Natalie Portman) bekommt die Doppelrolle ihres Lebens: In "Schwanensee" soll sie sowohl den unschuldigen weißen als auch den dämonischen schwarzen Schwan verkörpern. Während sie die perfekte Besetzung für den weißen Schwan ist, muss sie für den Gegenpart der Figur lernen loszulassen und die dunkle Seite in sich hervorbringen.


Angetrieben von dem charismatischen Ballettdirektor Thomas Leroy (Vincent Cassel) versucht sie verzweifelt ihre Blockaden zu überwinden. Ausgerechnet die neue, attraktive Kollegin Lily (Mila Kunis) hat all das, was Nina zu fehlen scheint. Droht Nina sogar die Rolle an Lily zu verlieren?

Ninas Verzweiflung wächst, und sie stößt einen ebenso befreienden wie selbstzerstörerischen Prozess an, bei dem die Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit verschwimmen. Aber ungeachtet aller Gefahren treibt Nina ihre Vorbereitungen für die Premiere des Stücks weiter - denn für sie zählt nur eines: Vollkommenheit.



Mit "The Wrestler" sorgte Kultregisseur Darren Aronofsky weltweit für Furore - jetzt präsentiert er mit BLACK SWAN erneut eine außergewöhnliche Geschichte voller Obsessionen. Natalie Portman brilliert in diesem spannenden Psychothriller in der Hauptrolle als ehrgeizige Balletttänzerin. In Nebenrollen glänzen neben Vincent Cassel auch Mila Kunis und Winona Ryder.

Den ganzen Film über ist man sich nie sicher, was Einbildung und was Real ist. Die Leistung von Natalie Portman ist herausragend gut und man erkennt erst spät, was für ein nachhaltiges Kinoerlebnis man 107 Minuten lang erleben durfte. Mit Black Swan wird sich Frau Portman den Oscar 2011 für die beste weibliche Schauspielerin sichern können - garantiert.

Der Film verdient ebenfalls 10 von 10 Punkten - egal ob schwarz oder weiß.

Oscar 2011 - Kings Speech

Jedes Jahr versuche ich mir alle für den Oscar nominierten Filme ( in der Kategorie "Bester Film" ) anzuschauen. Dieses Jahr ist das etwas schwieriger geworden, da seit 2011 nun 10 anstatt 5 Filme nominiert sind.

Letzte Woche Montag hatte ich de Möglichkeit mir King´s Speech im Original anzuschauen und bin fest überzeugt, dass Colin Firth für seine Darstellung des stotternden Georg VI. den Oscar bekommen wird.


Inhalt: Als Sohn des britischen Königs George V. gehört es zu Berties (Colin Firth) Pflichten, öffentlich zu sprechen. Für den zurückhaltend-besonnenen Mann eine Qual, denn seit seiner Jugend leidet er an einem schweren Stottern. Kein Arzt und kein Psychologe kann ihm helfen, weshalb sich Berties liebevoll sorgende Ehefrau Elizabeth (Helena Bonham Carter) an den exzentrischen Sprachtherapeuten Lionel Logue (Geoffrey Rush) wendet. Mit seinem forschen Auftreten und den unkonventionellen Behandlungsmethoden stößt er seinen adligen Patienten zunächst vor den Kopf. Bald aber zeigen sich erste Erfolge.

Nach dem Tod seines Vaters und der Abdankung seines Bruders Edward VIII. (Guy Pearce) wegen dessen Liebe zur geschiedenen Bürgerlichen Wallis Simpson (Eve Best) wird Bertie unter dem Namen George VI. 1936 unerwartet zu Englands neuem König. Öffentliche Auftritte und Radioansprachen lassen sich fortan noch weniger umgehen als zuvor, und nicht zuletzt der drohende Krieg erhöht den Druck auf den schüchternen Regenten. Die Zusammenarbeit und wachsende Freundschaft mit Logue hilft Bertie dabei erheblich. Doch kurz vor der offiziellen Krönung stellt eine unerwartete Enthüllung das gegenseitige Vertrauen und damit auch Berties Kampf gegen das Stottern auf die Probe.


Mit seinem (Tom Hooper) zweiten Kinofilm THE KING'S SPEECH gelingt ihm nun ein Meisterwerk, wie man es im Kino nicht alle Tage zu sehen bekommt. Die bei den vers. Festivals gefeierte und auf wahren Begebenheiten basierende Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen zwei höchst unterschiedlichen Männern brilliert dabei mit eleganten Bildern ebenso wie mit geschliffenen Dialogen, vor allem jedoch mit jeder Menge Witz und Menschlichkeit.

Ich kann jedem den Film im O-Ton empfehlen, da die deutsche Übersetzung viel des Wortwitzes unter den Tisch fallen läßt. Ich gebe dem Film glatte 10 von 10 Punkten.

PS: der Film beinhaltet 3 Harry Potter Darsteller - mal sehen, ob ihr alle entdecken werdet ;)