Samstag, 7. März 2009

The Mentalist

"Mentalist, noun. Someone who uses mental acuity, hypnosis and/or suggestion. A master manipulator of thoughts and behavior."

In The Mentalist ermittelt ein Team des California Bureau of Investigation (CBI) bei Mordfällen, die nicht unter die Zuständigkeit lokaler Behörden fallen. Unterstützt wird das Team dabei von Patrick Jane, einem ehemaligen Mentalisten mit erhöhter Wahrnehmungsfähigkeit, die für Außenstehende wie Hellsehertum erscheint.

Patrick Jane geht bei den Ermittlungen nicht nach Protokoll und vielmehr intuitiv vor, da er die Opfer und Verdächtigen gleichermaßen "durchschaut". Durch seine besonderen psychologischen Fähigkeiten hilft er dem Team um Teresa Lisbon bei der Lösung komplizierter Mordfälle.

Vor 2 Wochen lief die Serie in Deutschland an. Zwar hatte ich vorher schon einiges über die Serie gehört, die in den USA bis zur 20 Millionen Zuschauer vor die Fernsehgeräte lockt, dennoch tat ich die Serie als neuen CSI Abklatsch ab.

Doch weit gefehlt: die Serie ist erfrischend anders als CSI, Fringe, Psych oder Monk. Natürlich werden auch hier Mordfälle untersucht, aber Patrick Jane geht unglaublich leicht mit diesen schweren Verbrechen und dessen Verfolgung um. Er setzt seine übernatürlichen Wahrnehmungsfähigkeiten ein und verblüfft so immer wieder seine Kollegen und überführt die Verbrecher auf äußerst charmante Art und Weise.
Aber auch das restliche Team ist gut und interessant gestaltet: Egal ob der wortkarge Agent Cho oder die in einander verliebten Agenten Rigsby und Pelt runden zusammen mit der Chefin Lisbon ein perfektes Team ab.

Einen roten Pfaden gibt es auch, der ab und an wieder aufgegriffen wird. Dabei geht es im einen Killer namens RED JOHN, der Jane´s Frau und Tochter umgebracht hat, nachdem Jane ihn an einem Verbrechen hinderte. Seit dem ist er auf der Suche nach dem Killer. Die Zuschauer bekommen hin und wieder kleine Stücke der Haupthandlung in Form von Rückblenden vorgesetzt, damit sie bei der Stange bzw vor dem Bildschirmen bleiben.

Selten zuvor hat mich eine neue Serie so schnell in den Bann gezogen. Mittlerweile hab ich alle 15 Folgen der ersten Staffel gesehen und kann es kaum abwarten, wie es weitergeht.

Freitag, 6. März 2009

Milk

San Francisco, 1972. Harvey Milk (Sean Penn) und sein Partner Scott Smith (James Franco) haben vom Leben in New York die Nase voll und suchen ihr Glück an der Westküste. Sie eröffnen im Arbeiterviertel Castro einen kleinen Fotoladen: "Castro Cameras". Bald wird das Geschäft als Treffpunkt und Nachrichtenbörse zum Mittelpunkt des Viertels, vor allem dank Harvey Milks herzlichen, überschäumenden Temperaments. Es dauert nicht lang, bis Milk seinen Hang zur Politik entdeckt: Sein Anliegen sind die Interessen der kleinen Leute seines Viertels - und die der schwulen Community.


Milk organisiert Straßenfeste im Castro District, und er steht stets an der Spitze, wenn es gegen Diskriminierung zu protestieren gilt. Während dreier Wahlkampagnen für den Stadtrat von San Francisco gewinnt Milk unzählige Helfer und Freunde dazu, vor allem sein Berater Cleve Jones (Emile Hirsch) steht ihm unermüdlich zur Seite. Doch in dieser Zeit zerbricht die Beziehung zu seinem langjährigen Geliebten Scott. An der Seite seines neuen Partners Jack Lira (Diego Luna) schafft Milk bei der Wahl 1977 schließlich den Einzug in den Stadtrat. Kaum im Amt, stößt Milk eine Vielzahl von politischen Initiativen an, womit er sich nicht nur Freunde macht. Und einer seiner Gegner, Milks Stadtrats-Kollege Dan White (Josh Brolin) entpuppt sich schließlich als Todfeind ...

Der Film zeigt beeindruckend aber auch erschreckend wie Randgruppen und Schwule im Amerika der 70er Jahre unterdrückt wurden. Immer auf dem schmalen Grad zwischen Politik und privater Tragöde wandernd, verkörpert Sean Penn grandios einen Harvey Milk, der sofort dem Publikum an Herz wächst. Anfangs noch laienhaft, später dann professionell abgebrüht nutzt er die Politik und dessen Instrumente, um Amerika´s Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten.

Nach 128 Minuten voller emotionalen sowie erschreckenden Wende- und Höhepunkten kehrt die Geschichte wieder an Ihren Anfang zurück - dem Attentat auf Stadtrat Harvey Milk und Bürgermeister George Moscone.

Selten hat mich ein Film so berührt wie MILK. Von Anfang bis Ende leidet man mit Harvey mit, möchte ihm am besten die Hand reichen und ihn wieder Schubkraft für den nächsten Wahlkampf geben. Nach all den privaten Tragödien ist er dennoch eine Person, der für sich und sein Umfeld der Fels in der Brandung ist. Am Ende liefen viele Tränen im Film sowie im Kino und es wird klar - Sean Penn hat den OSCAR für die beste Hauptrolle mehr als verdient.

The Wrestler

Randy "The Ram" Robinson (Mickey Rourke) ist ein Gladiator des Pop-Zeitalters. Als Wrestler feierten ihn früher die Fans in ganz Amerika. Doch der Preis dieses Ruhms war hoch: Der Star von einst ist ein Wrack, er hält sich mit Billigkämpfen für seine letzten, unverbesserlichen Anhänger über Wasser. Selbst mit der üblichen Dosis an Steroiden lässt sich der körperliche Verfall nicht mehr aufhalten.

Nach einem Herzanfall erkennt Randy endlich die Grenzen dieser Existenz: Der Einzelgänger nimmt Kontakt zu seiner lang entfremdeten Tochter Stephanie (Evan Rachel Wood) auf, findet in der Stripperin Cassidy (Marisa Tomei) eine Seelengefährtin und wagt die ersten Schritte in ein gewöhnliches Berufsleben. Doch Wrestling ist mehr als ein Job, den man einfach so ablegt, es ist sein Schicksal.

Der Film zeigt unverblümt das harte Leben eines Wrestler, der in die Jahre gekommen ist. Steriode und Alkohol sowie die Suche nach den alten, ruhmreichen Zeiten bestimmen das Leben von Randy.

Die gezeigten Szenen werden brutal real dargestellt und sind teilweise nichts für schwache Nerven. Dennoch weiß der Film zu überzeugen, was meiner Meinung nach an der exzellenten Darstellung durch Mickey Rourke liegt.

Das Ende des Films kommt genauso schnell, skrupellos und wenig überraschend, wie ein Wrestler vom Ringseil auf die Matte knallt.

Meiner Meinung nach zeigt der Film aber nicht das wirkliche Wrestlerleben, denn heutzutage sind Drogenkontrollen und gesetzliche Vorgaben zu den Matcharten an der Tagesordnung.
Mickey hat sich mit diesem Film wieder ins Hollywood-Rampenlicht gespielt und seine OSCAR Nominierung auf jeden Fall verdient.

Donnerstag, 5. März 2009

Der Vorleser

Normalerweise bin ich kein Fan von deutschen Filmen, das gebe ich gern zu. Nachdem allerdings Kate Winslet für ihre Darstellung der Hanna Schmitz den OSCAR für die beste Hauptdarstellerin bekam, war es für mich der Anlass, mir den Film dennoch anzuschauen.

Sie ist rätselhaft und viel älter als er … und sie wird seine erste Leidenschaft. Eines Tages ist Hanna, grandios gespielt von Kate Winslet, spurlos verschwunden. Viele Jahre später trifft Michael (David Kross/Ralph Fiennes) sie wieder - als Angeklagte im Gerichtssaal. Hier erfährt er von ihrem persönlichen Schicksal und von ihrer grausamen Vergangenheit als KZ-Aufseherin.

Es ist die packende Verfilmung einer unmöglichen, sonderbaren und zugleich so intensiven Liebe, dass sie das Leben von zwei Menschen für alle Zeit miteinander verbindet. In den Hauptrollen brillieren Kate Winslet und Ralph Fiennes, die Titelrolle spielt der deutsche Shootingstar David Kross.

Der Film, der in der Nachkriegszeit spielt, beschäftigt sich hauptsächlich mit 2 Personen - Michael Berg und Hanna Schmitz. Die Geschichte wird über viele Zeitsprünge den Zuschauern packend und sensibel ans Herz gelegt und am Ende bleibt man noch minutenlang im Kino sitzen, um die letzten Szenen des Films zu verarbeiten.

Als Fazit kann ich nur sagen, dass der Film und die schauspielerische Leistung von Kate Winslet großartig sind. Ein Muss für jeden Cineasten.

Bolt

Das Leben ist ein einziges Abenteuer für Bolt. Der Superhund kämpft unermüdlich für das Gute, jagt wahnsinnige Schurken, stellt sich todesmutig jeder Gefahr und rettet am laufenden Band seine Besitzerin Penny. Jedenfalls solange die Kameras surren: Bolt ist der Star einer TV-Serie, und selbstverständlich hat er nur im Fernsehen übernatürliche Kräfte. Dumm ist nur, dass Bolt keine andere Welt als die des TV-Studios kennt - und fest daran glaubt, dass er tatsächlich Superkräfte hat.Dieser Irrglauben wird ihm zum Verhängnis, als er die Entführung seines Frauchens in der Serie für bare Münze nimmt und aus seinem Studio ausbricht.

Bolt findet sich weit entfernt von seiner heilen Hollywood-Welt in New York City wieder. Nun muss er sich auf eine lange, beschwerliche Reise zurück nach Hause und zurück zu Penny machen. Und weil er sich auf diesem Trip nun mal nicht auf seine vermeintlichen Kräfte verlassen kann, braucht er Hilfe. Zusammen mit der zynischen Straßenkatze Mittens und seinem größten Fan, dem TV-süchtigen, übereifrigen Hamster Dino, bricht er auf zu einer gefährlichen Odyssee quer durch die USA. Dank seiner Gefährten stellt Bolt fest, dass ein echter Hund keine Superkräfte braucht, um ein Held zu sein …

Einige werden jetzt sagen, ok, ist nur ein weiterer Animationsfilm aus dem Hause Disney. Aber wie es Disneyfilme nun an sich haben, vermittelt der Film eine tolle Message an die Kinder und Erwachsenen - "Zu Hause ist, wo du Freunde hast - zu Hause bist du nie allein".

Ich mag Animationsfilme und daher hat mir auch Bolt gut gefallen. Tolle Charaktere, die dem Zuschauer gleich ans Herz wachsen. Eine gut erzählte Geschichte mit einigen Wendepunkten. Dazu die passende Musikuntermalung, so wie man es von Disney eben kennt und lieben gelernt hat.

Mein persönliches Highlight ist allerdings nicht Bolt, sondern sein größter Fan - der Hamster Dino. Total abgedreht und dennoch so süß hab ich selten eine Animationsfigur erlebt. Kein Vergleich mit Lenny aus Findet Nemo oder den Tammy aus Ab durch die Hecke. Allein für Dino hat sich die Eintrittskarte schon gelohnt.

Und der nächste Animationshit wartet schon - Monsters vs Aliens.

Kontrolliertes Schlafen

Vergangene Woche war es mal wieder soweit - ich musste erneut ins Schlaflabor nach Schwerin. Dieses Mal allerdings für 3 Nächte. Am Sonntag davor hieß es also Koffer packen, damit mir die Zeit zwischen den Übernachten und Tests nicht all zu langweilig wird.

Mit Laptop und Bücher im Gepäck ging es Montag Abend in Richtung Schwerin. Dort angekommen, warteten dann auch gleich die ersten Tests auf mich. Diese unterschieden sich nicht von den vorherigen Test bei den ersten beiden Besuchen im Schlaflabor.

2 Stunden vorm Schlafen gehen wurde ich dann verkabelt. Am Kopf wurden wieder 8 Sonden mit Gipsplättchen befestigt sowie das EKG am Oberkörper. Gegen 23.30 Uhr ging ich dann ins Bett, um unter Kontrolle zu schlafen.

Die Kamera im Raum störte mich wenig - was mich aber am schlafen hinderte, waren die lauten Schnarchgeräusche einer Mitprobantin aus dem Nachbarzimmer. Gegen 1.30 Uhr schlief ich dann endlich ein. Gegen 7.30 Uhr wurde ich dann wieder wach und war total unausgeschlafen. Es folgten wieder zahlreiche Tests und Frageböden. Zwischenzeitlich füllte ich mein Schlaftagebuch noch aus, welches die Daten direkt in die USA schickt.

Das gleiche Prozedere folgte an den beiden kommenden Tagen. Am letzten Morgen wurde dann nochmals Blut abgenommen. Die ersten Ergebnisse waren auch schon da: erneut keine Atmenaussetzer, EKG und Blutdruck normal, aber zu viele Schlafunterbrechungen in der Nacht.

Die komplette Auswertung der Daten erfolgt jetzt beim amerikanischen Mutterkonzern und werden dann innerhalb von 30 Tagen an meinen Hausarzt geschickt. Hoffentlich erklärt sich dann, warum ich so schlecht und so wenig Schlaf finde.

Sonntag, 1. März 2009

Möbeln 3.5

Damit meine Wohnung endlich mal mit allen wichtigen Möbeln ausgestatten ist, legten Tom & ich gestern und heute mal wieder eine Möbeln - Runde ein. Die mittlerweile dritte Runde, um genau zu sein.

Auf dem Plan stand der Aufbau von Schränken fürs Wohn- und Schlafzimmers. Den Wohnzimmerschrank hatte ich bereits angefangen aufzubauen, aber irgendwann kommt man alleine einfach nicht mehr weiter und benötigt Hilfe. Besonders das Einschieben und Befestigen der Rückenwände verlangt nach mehr als zwei Händen.

Zusammen mit Tom ging es am Freitag erstmal zum Poco, um dort einen Esszimmertisch nebst Bestuhlung zu kaufen. Selbst 3 Minuten vor Ladenschluss wurden wir sehr nett und freundlich bedient. Das Einladen der Karton gestaltete sich etwas schwierig aufgrund der Größe - aber mit Hilfe eines Chinchkabels bekamen wir alle Möbel nach Hause.

Zuerst musste der halb aufgebaute Wohnzimmerschrank dran glauben. Trotz meiner Vorarbeit vergingen die Stunden wie im Fluge. Gegen Mitternacht waren wir dann endlich fix und fertig - und das nicht nur mit dem Schrank.

Daher legten wir am Folgetag gleich eine weitere Runde Möbeln ein. Auch heute stand zuerst die Abholung von Möbeln auf dem Programm. Der Schlafzimmerschrank und der Spontankauf eines Badezimmerschrankes wurden fachmännisch in Toms Auto verladen und dann später unter größten Anstrengungen in den vierten Stock getragen.

Innerhalb von 3 Stunden standen dann beide Schränke und es war noch etwas Zeit, sich um den neuen Toilettendeckel zu kümmern. Mittlerweile geht das Lesen von Bauanleitungen und das Aufbauen selber leicht von der Hand.

Die Möbelfirma versuchte uns einige Steine in den Weg zu legen, aber nicht eingezeichnete Bauteile und unbrauchbare Schrauben konnten uns nicht davon abhalten, ordnungsgemäße und gut aussehende Möbel auf die Beine zu stellen.

Den Aufbau des Esstisches und der dazugehörigen Bänke haben wir aufgrund Zeitmangels erstmal auf Donnerstag verschoben. Auch hier nochmal ein ganz großes D A N K E an Tom für die Hilfe und Unterstützung.

Freitag, 27. Februar 2009

Cause you won’t listen

Seit Tagen hab ich den Song "Listen" von Beyonce im Kopf, weil er meinen aktuellen Gefühlszustand am besten ausdrückt.

Listen, also zuhören, hätte ich mir auch von einer guten Freundin gewünscht, damit sie hinter meinem Rücken nicht schlecht über mich redet.

Ich dachte, das gerade sie verstanden hätte, warum ich die Auszeit von meinen Freunden genommen habe. Doch stattdessen tut sie ihre eigene Meinung kund, dass ich zu feige wäre, mich mit der Situation auseinander zu setzen und es mal wieder nur wieder eine meiner Phasen wäre.

Das hat mich echt tief getroffen, denn gerade von meiner besten Freundin hab ich einfach etwas anderes erwartet. Natürlich kann sie ihre Meinung haben, dann soll sie doch so ehrlich sein und mir diese auch sagen. Gerade wenn man solche Sachen von Dritten erfahren muss, schmerzt es doppelt. Wir kennen uns seit 9 Jahren und waren immer ehrlich zu einander, haben uns alles gesagt, egal wie weh die Wahrheit auch tat.

Wie singt Beycone so passend:

"And I’ve tried and tried - To say what’s on my mind - You should have known, oh - Now I’m done believing you - You don’t know what I’m feeling "

Vor Wochen haben wir stundenlang telefoniert und ich hab mich versucht zu erklären. Aber scheinbar hat das nicht gereicht bzw. war ihr nicht genug, damit sie mich und meine Entscheidung verstehen konnte.

Im Moment bin ich nur tief enttäuscht von einer Person, die ich dachte zu kennen. Aber Zeiten und Freunde ändern sich - "all cause you won’t listen".

Donnerstag, 26. Februar 2009

Der gelbe Engel

Bereits in der letzten Woche spürte ich, dass mit meiner Autokupplung was nicht in Ordnung war. Nach einigen weiteren Fahrten schien sich das Problem, wieder erledigt zu haben.

Doch weit gefehlt - am letzten Dienstag zwischen Mölln und Ratzeburg konnte ich dann keinen Gang mehr einlegen. Zum Glück konnte ich noch auf einen Rastplatz fahren und von dort aus den ADAC anrufen.

Natürlich rechnete ich mit einer recht langen Wartezeit, wenn man mitten im Nirgendwo liegen bleibt. Aber weit gefehlt, nach 10 - 15 Minuten war der Gelbe Engel auch schon da.

Vom Kupplungspedal hatte sich die Nut gelöst und war so vom Kupplungsgeber gerutscht. Nach einigen Minuten hat der Kupplungsgeber wieder funktionstüchtig und ich konnte nach Hause fahren.

2 Tage später hatte ich nach dem Besuch bei einer Freundin das gleiche Problem - dieses Mal aber im Lübecker Stadtverkehr. Zum Glück schaffte ich es im 1ten Gang noch nach Hause.

Der gelbe Engel meinte noch, mit etwas Geschick bekommen sie das auch selbst wieder hin. Also besorgte ich mir Hilfe bei Tom und dessen Werkzeugkoffer. Mit viel Geduld und etwas Bastelglück ist die Kupplung jetzt wieder dauerhaft funktionstüchtig.

Mittwoch, 25. Februar 2009

Zu den Sternen

Monate sind seit der letzten Convention ins Land gezogen und so wurde es mal wieder Zeit für einen neuen Ausflug an die Stargate Front.

Tickets, Flüge und Hotel waren seit rund 6 Monaten gebucht und so stieg ständig die Vorfreude auf die Chevron 7.2. Als Gäste wurden Joe Flanigan "Lt. Colonel John Sheppard", Jason Momoa "Ronon Dex", Alexis Cruz "Skaara", Peter Williams "Apophis", & Colin Cunningham "Major Paul Davis" angekündigt.

Unser Flug ging Freitag vom tief verschneiten Berlin in Richtung des sonnigen Londons. Nach weiteren Stunden im Bus kamen wir endlich in Bedfort, dem Veranstaltungsort an.

Kurz ins Hotel, Klamotten gewechselt, das Zimmer in Beschlag genommen und schon gings zum Con-Hotel zur Opening Ceremonie. So schnell die Gäste auf der Bühne waren, so schnell war die Opening auch schon wieder vorbei. Der Abend aber noch lange nicht - die erste Party stand auf dem Programm.

Der Veranstalter Showmasters läßt sich bekanntlich immer einiges für die Partys einfallen und so wurde dieses Mal Bullriding geboten. Nach einigen Bier ließen auch wir uns auf den Bullen ein und wagten einen Ritt.

Samstag stand dann das übliche, aber besser als ins Deutschland organisierte Programm mit Autogrammstunden und Fotosessions auf dem Programm. In unserem Silberticket waren bereits alle Autogramme und Fotos inklusive.

Am späten Nachmittag folgten die Panels, eine Art Q & A mit den Schauspielern, die sich nicht zu schade waren, jede noch so blöde Frage ( "Was ist euer Lieblingskäse" ) zu beantworten.

Abends gabs denn die Mottoparty "CHEYENNE MOUNTAIN MILITARY BALL". Birgit warf sich in ihr Atlantis Outfit und ich zog meinen Arztkittel an. Doc Fraisers Husband eben. Viele Kostüme gabs leider nicht zu sehen und daher fielen wir schon auf, was uns aber nicht gestört hat.

Nach einer langen Partynacht mit toller Musik und Partytänzen sowie den Casinotischen ( Black Jack und Roulette ) fielen wir nur noch müde ins Bett.

Sonntag besorgten wir uns unsere letzten Autogramme und Fotos und lauschten den Schauspielern bei ihren Erzählungen. Mit einen tollen 5er Panel aller Schauspieler ging die Convention dann auch schon wieder zu Ende.

Zum Glück gibts Sonntag Abend immer die so genannte Chill out Party, bei der wir noch einige sehr nette Mädels aus Deutschland kennen lernten. Zahllose Lacher über intimrasierte Hamster und Eierstock-Sushi gepaart mit weiteren Partytänzen machten den Abend perfekt.

Danke Birgit, Rita und Gina für ein supertolles Wochenende und einem Lichtblick am Ende des tiefschwarzen Tunnels.