Donnerstag, 12. März 2009

Endlich ein Probetraining

Nach Wochen des Wartens war es am 11.3. nun endlich soweit - Tom und ich duften endlich mal ein Probetraining mit Fitness-Trainer durchführen. Pünktlich um 12.50 Uhr standen wir vor dem Tresen und wurden mehr als freundlich von Nina, einer weiteren Trainerin, begrüßt. Diese ist scheinbar schon mit einem Lächeln auf die Welt gekommen und strahlte nur so über das ganze Gesicht.

Nach einer kurzen Fragerunde zum mitgebrachten Schloss und Handtuch ging's in die Umkleide und danach gleich auf die Waage. Mein aktuelles Gewicht liegt bei zauberhaften 77kg, Tom liegt nochmal rund 10kg drunter. Damit komme ich meinem selbst gesetzten Ziel von 70kg immer näher.

Unser Probetraining-Team wurde von einer weiteren Fitnesswilligen sowie durch unseren Trainer Sven ergänzt. Zuerst wurde für jeden ein individueller Fitnessplan erstellt und ausgedruckt. Tom´s Augenmerk lag dabei auf Leistungs- und Rückenstärkung, meiner eher auf Gewichtsreduzierung.

Danach ging´s erstmal 10 Minuten aufs Radl zum aufwärmen der Muskulatur. Nicht wirklich aufgewärmt ging es an die ersten Geräte, die gut und ausführlich vom Trainer erklärt wurden. Tom und ich waren ja bereits mehrfach in den vergangenen Wochen ohne Trainer im Fitness-Studio und dennoch gab es den einen oder anderen Kniff, der das Training bzw. den zu erwartenden Erfolg verbesserte.

Der Trainer schrieb fleißig die Gewichtseinstellungen der unterschiedlichen Geräte auf unsere Trainingspläne, damit wir auch ohne Trainer und größeres Ausprobieren unser Pensum einhalten können.

Abschließend zum Gewichts- und Muskeltraining folgten Dehnübungen zum entspannen der beanspruchten Muskulatur. Es wurde erneut der Trainingsablauf besprochen, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.

Am Ende jedes Trainings folgt das Ausdauer- und Fettverbrennungstraining. Dafür stehen Geräte wie Laufbänder, Crosstrainer, Stepper und Fahrräder zur Verfügung. Tom wechselte schnell vom Crosstrainer aufs Laufband während ich noch rund 10 Minuten auf den Crosstrainer verweilte. Da bekanntlicherweise Abwechslung gut tut, legte ich auch noch eine Sohle aufs Laufband.

2 Stunden später war das Probetraining dann auch schon wieder vorbei. Ich fand es gut organisiert und interessant und so steht unser Entschluss, sich dort endlich anzumelden, fest.

Mittwoch, 11. März 2009

Watchmen

Seit Monaten laufen die Trailer zu Watchmen in den Kinos & Internet. Die Vorfreude auf den bildgewaltigen Film war dementsprechend hoch. Man sah Superhelden wie Dr. Manhattan, Ozymandias, Night Owl II und Silk Spectre II, die ihre Gruppe nach einen Verbot durch die Regierung auflösen mussten.

Der Film beginnt mit dem Tod des Comedian, einem der ehemaligen Superhelden, der sich mittlerweile weiter dem Alkohol verschrieben hat. Seine alten Teamkollegen begeben sich mehr oder weniger freiwillig auf die Suche nach dem Mörder und müssen erkennen, dass ein größeres Ziel dahintersteckt.

Es werden nach und nach alle Charaktere und ihre Vergangenheit beleuchtet und am Ende fügen sich alle Einzelhandlungen zum großen Finale in der Antarktis zusammen. Viele Szenen sind gespickt mit übermäßiger Gewalt, die die Freigabe ab 16 Jahren lächerlich erscheinen lassen.

Dennoch weiß der Film mit seinen Effekten zu überzeugen. Sei es der blau-leuchtende Dr. Manhattan, der auf dem Mars eine Glassphäre erschaffen hat oder Night Owl II, der in seinem Raumschiff wachend über der Stadt schwebt.

Ebenso gefiel mir der Aufbau der Charaktere. Helden, die anfangs nur mit guten Taten glänzten, wurden nach und nach auch von ihrer dunklen Seite gezeigt. Und der skrupellose Comedian kam in seinen letzten Lebensstunden doch noch zur Einsicht.

Insgesamt hab ich zwei größere Kritikpunkte am Film. Zum einem gefiel mir der Erzählstil des Films nicht. Das die Vorlage für den Film das Comic aus 1968 ist, wird schnell klar. Teilweise wechseln die Einstellungen, Handlungen und zu betrachtenden Personen so schnell bzw. zu sprunghaft, dass ein Zusammenhang anfangs nur schwer zu erkennen ist. Auch die übermäßige Gewaltdarstellung fand ich maßlos übertrieben.

Alles in Allem wird der Film dem monatelangen Hype nicht gerecht. Dennoch ist es gutes Popcorn-Kino.

Dienstag, 10. März 2009

Mind Games

Gestern war es endlich soweit, ich hatte mein Beratungsgespräch beim Therapeuten. Pünktlich um 9.45 Uhr stand ich auf der Matte und mir wurde gleich ein Fragebogen in die Hand gedrückt.

Neben den allgemeinen Angaben zur Person folgten schnell die Fragen zum seelischen und körperlichen Zustand. Fragen wie "Wie beschreiben Sie selbst Ihre aktuelle Gefühlssituation?" und "Was erwarten Sie von einem Therapeuten?" wurden gestellt und sollten beantwortet werden. Und das ist gar nicht so leicht, wie ich feststellen musste.

Ein wichtiger Teil der meisten Therapien ist die Kommunikation zwischen Therapeut und Patient. Daher findet einleitend auch immer ein Beratungsgespräch statt, um zu schauen, ob das Verhältnis bzw. die Kommunikation zwischen beiden Parteien stimmt.

Lange habe ich mich mit dem Therapeuten über meine Gefühle, Ängste, die zerfahrene Situation mit meinen Freunden und über mein Elternhaus unterhalten. Am Ende entstand bei mir das gute Gefühl, endlich alles mal ausgesprochen zu haben. Das Gute an der Sache ist natürlich, dass man eine neutrale Meinung zum Sachverhalt bekommt und ggf seine eigene Sichtweise bzw. Handeln nochmals überdenkt.

Der Therapeut schilderte mir seine Sichtweise zu meinen Problemen und möglichen Lösungs- und Behandlungsansätzen, die aber eine Einzeltherapie nötig macht. Diese führt er aber nicht mehr selbst durch, da seine Praxis sich auf Gruppentherapien spezialisiert hat.

Also geht meine Suche nach einen Seelenklempner weiter mit der Hoffnung, irgendwann ein besserer Mensch zu werden.

Samstag, 7. März 2009

The Mentalist

"Mentalist, noun. Someone who uses mental acuity, hypnosis and/or suggestion. A master manipulator of thoughts and behavior."

In The Mentalist ermittelt ein Team des California Bureau of Investigation (CBI) bei Mordfällen, die nicht unter die Zuständigkeit lokaler Behörden fallen. Unterstützt wird das Team dabei von Patrick Jane, einem ehemaligen Mentalisten mit erhöhter Wahrnehmungsfähigkeit, die für Außenstehende wie Hellsehertum erscheint.

Patrick Jane geht bei den Ermittlungen nicht nach Protokoll und vielmehr intuitiv vor, da er die Opfer und Verdächtigen gleichermaßen "durchschaut". Durch seine besonderen psychologischen Fähigkeiten hilft er dem Team um Teresa Lisbon bei der Lösung komplizierter Mordfälle.

Vor 2 Wochen lief die Serie in Deutschland an. Zwar hatte ich vorher schon einiges über die Serie gehört, die in den USA bis zur 20 Millionen Zuschauer vor die Fernsehgeräte lockt, dennoch tat ich die Serie als neuen CSI Abklatsch ab.

Doch weit gefehlt: die Serie ist erfrischend anders als CSI, Fringe, Psych oder Monk. Natürlich werden auch hier Mordfälle untersucht, aber Patrick Jane geht unglaublich leicht mit diesen schweren Verbrechen und dessen Verfolgung um. Er setzt seine übernatürlichen Wahrnehmungsfähigkeiten ein und verblüfft so immer wieder seine Kollegen und überführt die Verbrecher auf äußerst charmante Art und Weise.
Aber auch das restliche Team ist gut und interessant gestaltet: Egal ob der wortkarge Agent Cho oder die in einander verliebten Agenten Rigsby und Pelt runden zusammen mit der Chefin Lisbon ein perfektes Team ab.

Einen roten Pfaden gibt es auch, der ab und an wieder aufgegriffen wird. Dabei geht es im einen Killer namens RED JOHN, der Jane´s Frau und Tochter umgebracht hat, nachdem Jane ihn an einem Verbrechen hinderte. Seit dem ist er auf der Suche nach dem Killer. Die Zuschauer bekommen hin und wieder kleine Stücke der Haupthandlung in Form von Rückblenden vorgesetzt, damit sie bei der Stange bzw vor dem Bildschirmen bleiben.

Selten zuvor hat mich eine neue Serie so schnell in den Bann gezogen. Mittlerweile hab ich alle 15 Folgen der ersten Staffel gesehen und kann es kaum abwarten, wie es weitergeht.

Freitag, 6. März 2009

Milk

San Francisco, 1972. Harvey Milk (Sean Penn) und sein Partner Scott Smith (James Franco) haben vom Leben in New York die Nase voll und suchen ihr Glück an der Westküste. Sie eröffnen im Arbeiterviertel Castro einen kleinen Fotoladen: "Castro Cameras". Bald wird das Geschäft als Treffpunkt und Nachrichtenbörse zum Mittelpunkt des Viertels, vor allem dank Harvey Milks herzlichen, überschäumenden Temperaments. Es dauert nicht lang, bis Milk seinen Hang zur Politik entdeckt: Sein Anliegen sind die Interessen der kleinen Leute seines Viertels - und die der schwulen Community.


Milk organisiert Straßenfeste im Castro District, und er steht stets an der Spitze, wenn es gegen Diskriminierung zu protestieren gilt. Während dreier Wahlkampagnen für den Stadtrat von San Francisco gewinnt Milk unzählige Helfer und Freunde dazu, vor allem sein Berater Cleve Jones (Emile Hirsch) steht ihm unermüdlich zur Seite. Doch in dieser Zeit zerbricht die Beziehung zu seinem langjährigen Geliebten Scott. An der Seite seines neuen Partners Jack Lira (Diego Luna) schafft Milk bei der Wahl 1977 schließlich den Einzug in den Stadtrat. Kaum im Amt, stößt Milk eine Vielzahl von politischen Initiativen an, womit er sich nicht nur Freunde macht. Und einer seiner Gegner, Milks Stadtrats-Kollege Dan White (Josh Brolin) entpuppt sich schließlich als Todfeind ...

Der Film zeigt beeindruckend aber auch erschreckend wie Randgruppen und Schwule im Amerika der 70er Jahre unterdrückt wurden. Immer auf dem schmalen Grad zwischen Politik und privater Tragöde wandernd, verkörpert Sean Penn grandios einen Harvey Milk, der sofort dem Publikum an Herz wächst. Anfangs noch laienhaft, später dann professionell abgebrüht nutzt er die Politik und dessen Instrumente, um Amerika´s Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten.

Nach 128 Minuten voller emotionalen sowie erschreckenden Wende- und Höhepunkten kehrt die Geschichte wieder an Ihren Anfang zurück - dem Attentat auf Stadtrat Harvey Milk und Bürgermeister George Moscone.

Selten hat mich ein Film so berührt wie MILK. Von Anfang bis Ende leidet man mit Harvey mit, möchte ihm am besten die Hand reichen und ihn wieder Schubkraft für den nächsten Wahlkampf geben. Nach all den privaten Tragödien ist er dennoch eine Person, der für sich und sein Umfeld der Fels in der Brandung ist. Am Ende liefen viele Tränen im Film sowie im Kino und es wird klar - Sean Penn hat den OSCAR für die beste Hauptrolle mehr als verdient.

The Wrestler

Randy "The Ram" Robinson (Mickey Rourke) ist ein Gladiator des Pop-Zeitalters. Als Wrestler feierten ihn früher die Fans in ganz Amerika. Doch der Preis dieses Ruhms war hoch: Der Star von einst ist ein Wrack, er hält sich mit Billigkämpfen für seine letzten, unverbesserlichen Anhänger über Wasser. Selbst mit der üblichen Dosis an Steroiden lässt sich der körperliche Verfall nicht mehr aufhalten.

Nach einem Herzanfall erkennt Randy endlich die Grenzen dieser Existenz: Der Einzelgänger nimmt Kontakt zu seiner lang entfremdeten Tochter Stephanie (Evan Rachel Wood) auf, findet in der Stripperin Cassidy (Marisa Tomei) eine Seelengefährtin und wagt die ersten Schritte in ein gewöhnliches Berufsleben. Doch Wrestling ist mehr als ein Job, den man einfach so ablegt, es ist sein Schicksal.

Der Film zeigt unverblümt das harte Leben eines Wrestler, der in die Jahre gekommen ist. Steriode und Alkohol sowie die Suche nach den alten, ruhmreichen Zeiten bestimmen das Leben von Randy.

Die gezeigten Szenen werden brutal real dargestellt und sind teilweise nichts für schwache Nerven. Dennoch weiß der Film zu überzeugen, was meiner Meinung nach an der exzellenten Darstellung durch Mickey Rourke liegt.

Das Ende des Films kommt genauso schnell, skrupellos und wenig überraschend, wie ein Wrestler vom Ringseil auf die Matte knallt.

Meiner Meinung nach zeigt der Film aber nicht das wirkliche Wrestlerleben, denn heutzutage sind Drogenkontrollen und gesetzliche Vorgaben zu den Matcharten an der Tagesordnung.
Mickey hat sich mit diesem Film wieder ins Hollywood-Rampenlicht gespielt und seine OSCAR Nominierung auf jeden Fall verdient.

Donnerstag, 5. März 2009

Der Vorleser

Normalerweise bin ich kein Fan von deutschen Filmen, das gebe ich gern zu. Nachdem allerdings Kate Winslet für ihre Darstellung der Hanna Schmitz den OSCAR für die beste Hauptdarstellerin bekam, war es für mich der Anlass, mir den Film dennoch anzuschauen.

Sie ist rätselhaft und viel älter als er … und sie wird seine erste Leidenschaft. Eines Tages ist Hanna, grandios gespielt von Kate Winslet, spurlos verschwunden. Viele Jahre später trifft Michael (David Kross/Ralph Fiennes) sie wieder - als Angeklagte im Gerichtssaal. Hier erfährt er von ihrem persönlichen Schicksal und von ihrer grausamen Vergangenheit als KZ-Aufseherin.

Es ist die packende Verfilmung einer unmöglichen, sonderbaren und zugleich so intensiven Liebe, dass sie das Leben von zwei Menschen für alle Zeit miteinander verbindet. In den Hauptrollen brillieren Kate Winslet und Ralph Fiennes, die Titelrolle spielt der deutsche Shootingstar David Kross.

Der Film, der in der Nachkriegszeit spielt, beschäftigt sich hauptsächlich mit 2 Personen - Michael Berg und Hanna Schmitz. Die Geschichte wird über viele Zeitsprünge den Zuschauern packend und sensibel ans Herz gelegt und am Ende bleibt man noch minutenlang im Kino sitzen, um die letzten Szenen des Films zu verarbeiten.

Als Fazit kann ich nur sagen, dass der Film und die schauspielerische Leistung von Kate Winslet großartig sind. Ein Muss für jeden Cineasten.

Bolt

Das Leben ist ein einziges Abenteuer für Bolt. Der Superhund kämpft unermüdlich für das Gute, jagt wahnsinnige Schurken, stellt sich todesmutig jeder Gefahr und rettet am laufenden Band seine Besitzerin Penny. Jedenfalls solange die Kameras surren: Bolt ist der Star einer TV-Serie, und selbstverständlich hat er nur im Fernsehen übernatürliche Kräfte. Dumm ist nur, dass Bolt keine andere Welt als die des TV-Studios kennt - und fest daran glaubt, dass er tatsächlich Superkräfte hat.Dieser Irrglauben wird ihm zum Verhängnis, als er die Entführung seines Frauchens in der Serie für bare Münze nimmt und aus seinem Studio ausbricht.

Bolt findet sich weit entfernt von seiner heilen Hollywood-Welt in New York City wieder. Nun muss er sich auf eine lange, beschwerliche Reise zurück nach Hause und zurück zu Penny machen. Und weil er sich auf diesem Trip nun mal nicht auf seine vermeintlichen Kräfte verlassen kann, braucht er Hilfe. Zusammen mit der zynischen Straßenkatze Mittens und seinem größten Fan, dem TV-süchtigen, übereifrigen Hamster Dino, bricht er auf zu einer gefährlichen Odyssee quer durch die USA. Dank seiner Gefährten stellt Bolt fest, dass ein echter Hund keine Superkräfte braucht, um ein Held zu sein …

Einige werden jetzt sagen, ok, ist nur ein weiterer Animationsfilm aus dem Hause Disney. Aber wie es Disneyfilme nun an sich haben, vermittelt der Film eine tolle Message an die Kinder und Erwachsenen - "Zu Hause ist, wo du Freunde hast - zu Hause bist du nie allein".

Ich mag Animationsfilme und daher hat mir auch Bolt gut gefallen. Tolle Charaktere, die dem Zuschauer gleich ans Herz wachsen. Eine gut erzählte Geschichte mit einigen Wendepunkten. Dazu die passende Musikuntermalung, so wie man es von Disney eben kennt und lieben gelernt hat.

Mein persönliches Highlight ist allerdings nicht Bolt, sondern sein größter Fan - der Hamster Dino. Total abgedreht und dennoch so süß hab ich selten eine Animationsfigur erlebt. Kein Vergleich mit Lenny aus Findet Nemo oder den Tammy aus Ab durch die Hecke. Allein für Dino hat sich die Eintrittskarte schon gelohnt.

Und der nächste Animationshit wartet schon - Monsters vs Aliens.

Kontrolliertes Schlafen

Vergangene Woche war es mal wieder soweit - ich musste erneut ins Schlaflabor nach Schwerin. Dieses Mal allerdings für 3 Nächte. Am Sonntag davor hieß es also Koffer packen, damit mir die Zeit zwischen den Übernachten und Tests nicht all zu langweilig wird.

Mit Laptop und Bücher im Gepäck ging es Montag Abend in Richtung Schwerin. Dort angekommen, warteten dann auch gleich die ersten Tests auf mich. Diese unterschieden sich nicht von den vorherigen Test bei den ersten beiden Besuchen im Schlaflabor.

2 Stunden vorm Schlafen gehen wurde ich dann verkabelt. Am Kopf wurden wieder 8 Sonden mit Gipsplättchen befestigt sowie das EKG am Oberkörper. Gegen 23.30 Uhr ging ich dann ins Bett, um unter Kontrolle zu schlafen.

Die Kamera im Raum störte mich wenig - was mich aber am schlafen hinderte, waren die lauten Schnarchgeräusche einer Mitprobantin aus dem Nachbarzimmer. Gegen 1.30 Uhr schlief ich dann endlich ein. Gegen 7.30 Uhr wurde ich dann wieder wach und war total unausgeschlafen. Es folgten wieder zahlreiche Tests und Frageböden. Zwischenzeitlich füllte ich mein Schlaftagebuch noch aus, welches die Daten direkt in die USA schickt.

Das gleiche Prozedere folgte an den beiden kommenden Tagen. Am letzten Morgen wurde dann nochmals Blut abgenommen. Die ersten Ergebnisse waren auch schon da: erneut keine Atmenaussetzer, EKG und Blutdruck normal, aber zu viele Schlafunterbrechungen in der Nacht.

Die komplette Auswertung der Daten erfolgt jetzt beim amerikanischen Mutterkonzern und werden dann innerhalb von 30 Tagen an meinen Hausarzt geschickt. Hoffentlich erklärt sich dann, warum ich so schlecht und so wenig Schlaf finde.

Sonntag, 1. März 2009

Möbeln 3.5

Damit meine Wohnung endlich mal mit allen wichtigen Möbeln ausgestatten ist, legten Tom & ich gestern und heute mal wieder eine Möbeln - Runde ein. Die mittlerweile dritte Runde, um genau zu sein.

Auf dem Plan stand der Aufbau von Schränken fürs Wohn- und Schlafzimmers. Den Wohnzimmerschrank hatte ich bereits angefangen aufzubauen, aber irgendwann kommt man alleine einfach nicht mehr weiter und benötigt Hilfe. Besonders das Einschieben und Befestigen der Rückenwände verlangt nach mehr als zwei Händen.

Zusammen mit Tom ging es am Freitag erstmal zum Poco, um dort einen Esszimmertisch nebst Bestuhlung zu kaufen. Selbst 3 Minuten vor Ladenschluss wurden wir sehr nett und freundlich bedient. Das Einladen der Karton gestaltete sich etwas schwierig aufgrund der Größe - aber mit Hilfe eines Chinchkabels bekamen wir alle Möbel nach Hause.

Zuerst musste der halb aufgebaute Wohnzimmerschrank dran glauben. Trotz meiner Vorarbeit vergingen die Stunden wie im Fluge. Gegen Mitternacht waren wir dann endlich fix und fertig - und das nicht nur mit dem Schrank.

Daher legten wir am Folgetag gleich eine weitere Runde Möbeln ein. Auch heute stand zuerst die Abholung von Möbeln auf dem Programm. Der Schlafzimmerschrank und der Spontankauf eines Badezimmerschrankes wurden fachmännisch in Toms Auto verladen und dann später unter größten Anstrengungen in den vierten Stock getragen.

Innerhalb von 3 Stunden standen dann beide Schränke und es war noch etwas Zeit, sich um den neuen Toilettendeckel zu kümmern. Mittlerweile geht das Lesen von Bauanleitungen und das Aufbauen selber leicht von der Hand.

Die Möbelfirma versuchte uns einige Steine in den Weg zu legen, aber nicht eingezeichnete Bauteile und unbrauchbare Schrauben konnten uns nicht davon abhalten, ordnungsgemäße und gut aussehende Möbel auf die Beine zu stellen.

Den Aufbau des Esstisches und der dazugehörigen Bänke haben wir aufgrund Zeitmangels erstmal auf Donnerstag verschoben. Auch hier nochmal ein ganz großes D A N K E an Tom für die Hilfe und Unterstützung.