Hier das heute veröffentlichte Motion Poster zum neuen Star Trek Film.
Mittwoch, 20. Februar 2013
Sonntag, 10. Februar 2013
OSCAR´s 2013 - Zero Dark Thirty
Mein mittlerweiler 5ter OSCAR Film 2013 - ZERO DARK THIRTY.
Auslöser der fieberhaften Jagd nach Bin Laden - betitelt mit Operation Neptun's Spear und ausgeführt von einer im Kern scheinbar kleinen CIA-Crew und einem Navy SEALs-Team - ist der 11. September 2001. Wie sah diese Jagd nun aus, glaubt man der Darstellung in Zero Dark Thirty, was soviel bedeutet wie "30 Minuten nach Mitternacht"?
Nach einer kurzen, erfreulich dezent gehaltenen Szene des Anschlags springen wir zwei Jahre später in ein Verhör eines Gefangenen in einem geheimen pakistanischen Gefängnis. Dem Verhör wohnt auch die junge CIA-Agentin Maya (Jessica Chastain) bei, der der Ruf einer knallharten Ermittlerin vorauseilt. Der Gefangene will natürlich nichts bezüglich seiner Kontakte zu Bin Laden verraten und wird daher von Agent Dan (Jason Clarke) über mehrere Tage gefoltert. Trotz ihres Rufs macht Maya das Zusehen bei diversen Foltertechniken anfangs doch etwas zu schaffen, auf diese Weise dennoch herausgepresste Informationen beruhigen jedoch schnell ihren mulmigen Magen.
Der Gefangene gibt den Namen eines Boten preis, der Nachrichten von Bin Laden zu anderen engen Kontakten Bin Ladens überbringt und umgekehrt: Abu Ahmed (Tushaar Mehra). Über das Aufspüren des Boten hofft nun die CIA-Crew, auch an Bin Laden heranzukommen. In diesem Sinne ist Zero Dark Thirty eher die langjährige Jagd nach diesem Boten, denn nachdem dieser schließlich gefunden wird, ist Bin Ladens Anwesen im pakistanischen Abbottabad vergleichsweise schnell ermittelt...
Visuell und dramaturgisch hat der Film zwar dokumentarische Züge und es wird auch gesagt, dieser basiere auf Tatsachenberichten der CIA. Der Zuschauer kann aber nicht unterscheiden, was in dem von Kritikern zum Teil als Meisterwerk hochgejubelten Film Tatsache und was Fiktion ist - denn ein Zuschauer bekommt die Tatsachenberichte der CIA sicher nicht zu Gesicht.
Ich hatte bei Zero Dark Thirty eher das Gefühl, eine kritische Dokumentation anzuschauen, die Bigelow versucht hat, als Kinofilm aufzubereiten. So erwartet man aber den spannenden Ermittlungen einer als Hauptfigur präsentierten CIA-Agentin zu folgen. Jessica Chastain macht ihre Sache dabei gut und ihre sich steigernde Besessenheit, Bin Laden zu finden und zunehmende Härte bei dieser Jagd, kauft man ihr ab, gut ist auch ihr gestresster Zustand mit Übermüdung und immer kränklicherem Aussehen zu verfolgen.
Zero Dark Thirty springt zwischen den verschiedenen Ermittlungsorten zu rasch hin und her, präsentiert zu viele Nebenfiguren neben den Hauptfiguren Maya und ihrem engsten Kompagnon Dan. Auch Jason Clarke, mit dem Chastain schon in Lawless zusammen vor der Kamera stand, überzeugt in seiner Rolle als Dan. Mit der spannendste Teil ist ein Treffen eines Überläufers, das gehörig schiefläuft. Bigelow versucht auch, etwas Emotionalität in das Geschehen zu bringen, indem Maya sich mit Kollegin Jessica (Jennifer Ehle) anfreundet, doch sind die Szenen mit den beiden zu kurz und oberflächlich, der Zuschauer bleibt die meiste Zeit des Films eher außenstehender Beobachter denn mitfühlender Zuschauer.
Zero Dark Thirty ist für mich eine gute Mischung aus Dokumentar- und spannendem Kinofilm, der es schafft, Spannung zu erzeugen und den Zuschauer emotional zu berühren. Allein die Folterszenen zu Beginn des Filmes waren nicht so mein Fall, aber da musste ich durch. Die Suche wird spannend und nachvollziehbar darstellt und am Ende mit dem Zugriff auf Bin Laden aufgelöst und der Zuschauer aus einer 2,5 stündigen Anspannung erlöst. Dafür gibts von mir 8 von 10 explosive Punkte.
Auslöser der fieberhaften Jagd nach Bin Laden - betitelt mit Operation Neptun's Spear und ausgeführt von einer im Kern scheinbar kleinen CIA-Crew und einem Navy SEALs-Team - ist der 11. September 2001. Wie sah diese Jagd nun aus, glaubt man der Darstellung in Zero Dark Thirty, was soviel bedeutet wie "30 Minuten nach Mitternacht"?
Nach einer kurzen, erfreulich dezent gehaltenen Szene des Anschlags springen wir zwei Jahre später in ein Verhör eines Gefangenen in einem geheimen pakistanischen Gefängnis. Dem Verhör wohnt auch die junge CIA-Agentin Maya (Jessica Chastain) bei, der der Ruf einer knallharten Ermittlerin vorauseilt. Der Gefangene will natürlich nichts bezüglich seiner Kontakte zu Bin Laden verraten und wird daher von Agent Dan (Jason Clarke) über mehrere Tage gefoltert. Trotz ihres Rufs macht Maya das Zusehen bei diversen Foltertechniken anfangs doch etwas zu schaffen, auf diese Weise dennoch herausgepresste Informationen beruhigen jedoch schnell ihren mulmigen Magen.
Der Gefangene gibt den Namen eines Boten preis, der Nachrichten von Bin Laden zu anderen engen Kontakten Bin Ladens überbringt und umgekehrt: Abu Ahmed (Tushaar Mehra). Über das Aufspüren des Boten hofft nun die CIA-Crew, auch an Bin Laden heranzukommen. In diesem Sinne ist Zero Dark Thirty eher die langjährige Jagd nach diesem Boten, denn nachdem dieser schließlich gefunden wird, ist Bin Ladens Anwesen im pakistanischen Abbottabad vergleichsweise schnell ermittelt...
Visuell und dramaturgisch hat der Film zwar dokumentarische Züge und es wird auch gesagt, dieser basiere auf Tatsachenberichten der CIA. Der Zuschauer kann aber nicht unterscheiden, was in dem von Kritikern zum Teil als Meisterwerk hochgejubelten Film Tatsache und was Fiktion ist - denn ein Zuschauer bekommt die Tatsachenberichte der CIA sicher nicht zu Gesicht.
Ich hatte bei Zero Dark Thirty eher das Gefühl, eine kritische Dokumentation anzuschauen, die Bigelow versucht hat, als Kinofilm aufzubereiten. So erwartet man aber den spannenden Ermittlungen einer als Hauptfigur präsentierten CIA-Agentin zu folgen. Jessica Chastain macht ihre Sache dabei gut und ihre sich steigernde Besessenheit, Bin Laden zu finden und zunehmende Härte bei dieser Jagd, kauft man ihr ab, gut ist auch ihr gestresster Zustand mit Übermüdung und immer kränklicherem Aussehen zu verfolgen.
Zero Dark Thirty springt zwischen den verschiedenen Ermittlungsorten zu rasch hin und her, präsentiert zu viele Nebenfiguren neben den Hauptfiguren Maya und ihrem engsten Kompagnon Dan. Auch Jason Clarke, mit dem Chastain schon in Lawless zusammen vor der Kamera stand, überzeugt in seiner Rolle als Dan. Mit der spannendste Teil ist ein Treffen eines Überläufers, das gehörig schiefläuft. Bigelow versucht auch, etwas Emotionalität in das Geschehen zu bringen, indem Maya sich mit Kollegin Jessica (Jennifer Ehle) anfreundet, doch sind die Szenen mit den beiden zu kurz und oberflächlich, der Zuschauer bleibt die meiste Zeit des Films eher außenstehender Beobachter denn mitfühlender Zuschauer.
Zero Dark Thirty ist für mich eine gute Mischung aus Dokumentar- und spannendem Kinofilm, der es schafft, Spannung zu erzeugen und den Zuschauer emotional zu berühren. Allein die Folterszenen zu Beginn des Filmes waren nicht so mein Fall, aber da musste ich durch. Die Suche wird spannend und nachvollziehbar darstellt und am Ende mit dem Zugriff auf Bin Laden aufgelöst und der Zuschauer aus einer 2,5 stündigen Anspannung erlöst. Dafür gibts von mir 8 von 10 explosive Punkte.
OSCAR´s 2013 - Lincoln
"Wenn Sklaverei nicht falsch ist, ist nichts falsch." - Abraham Lincoln, 1865.
Doch um die Sklaverei abzuschaffen und den verheerenden Bürgerkrieg zu beenden, muss Lincoln (Daniel Day-Lewis) es schaffen, den 13. Verfassungszusatz gegen eine starke Opposition, die Demokraten, durchzusetzen, denen die These der Gleichheit auch für Sklaven zu progressiv erscheint. Auch den Argumenten des für seine Radikalität schon berüchtigten republikanischen Kongress-Abgeordneten Thaddeus Stevens (Tommy Lee Jones) zeigen sich selbst Parteifreunde wenig zugänglich. Doch Lincoln braucht die Stimmmehrheit, und so setzt er all sein Verhandlungsgeschick und all seine ihm möglichen politischen Druckmittel ein, um neben den noch Unschlüssigen seiner eigenen Partei auch Stimmen der gegnerischen Demokraten gewinnen zu können. Derweil leidet seine Familie und Ehe mit Mary (Sally Field) unter diesem schon besessenen politischen Kampf...
Neben diesen und den skrupellosen Politintrigen zum Stimmenfang für einen guten Zweck bleibt zu wenig Raum für einen persönlichen Einblick in diesen Abschnitt von Lincolns Biografie, so dass mir die Darstellung der Facetten von Lincolns Charakter als Vater und Ehemann nicht wirklich berühren können bzw. etwas zu kurz kam.

Keine Frage, die Darstellerriege von Lincoln ist beeindruckend und gibt überzeugend ihr Bestes, allen voran Daniel Day-Lewis als großartiger Staatsvater, der durchaus eines Oscars würdig ist, sowie Tommy Lee Jones, der als süffisant-radikaler Thaddeus Stevens eine fast schon bösartige Augenweide ist. Sehr glaubwürdig ist auch Lincolns Alterungsprozess zu beobachten, bei dem die Maske ganze Arbeit leistete. Spielberg, der neben der Regie auch produzierte, hat sich eigentlich mit einem legendären Präsidenten und einer spannenden Zeit der amerikanischen Historie ein erfolgversprechendes Thema für eine Verfilmung ausgesucht, die zum Teil auf dem Buch "Team of Rivals: The Political Genius of Lincoln" von Doris Kearn Goodwin basiert.
Jedoch gestaltet sich für mich nach einem guten Einstieg mit Einführung der Personen der Mittelteil etwas langatmig. So spannend es ist, politische Druckmittel und Intrigen beim Stimmenfang zu verfolgen, ermüdet dies auf Dauer etwas, um sich vom Geschehen ausreichend fesseln zu lassen. Interessant ist dennoch das neue Bild, dass der Zuschauer von dieser legendären Persönlichkeit bekommt - denn was für ein knallharter Machtmensch Lincoln war, steht nicht in den Geschichtsbüchern. Für die Durchsetzung des besagten Artikels greift er im entscheidenden Moment zu einer Lüge, derer es in ihrer gewagten Art sicher nicht viele in der amerikanischen Historie gab. Und die wieder einmal die Frage, ob der Zweck die Mittel heiligt, auf den Plan ruft.
Insgesamt beweist ein Film wie Lincoln erneut, dass Politik zu allen Zeiten ein dreckiges Geschäft war und ist. Aufgrund dieser Tatsache und dem interessanten historischen Hintergrund kann ich den Film nur empfehlen. 8 von 10 politisch korrekten Punkten.
Doch um die Sklaverei abzuschaffen und den verheerenden Bürgerkrieg zu beenden, muss Lincoln (Daniel Day-Lewis) es schaffen, den 13. Verfassungszusatz gegen eine starke Opposition, die Demokraten, durchzusetzen, denen die These der Gleichheit auch für Sklaven zu progressiv erscheint. Auch den Argumenten des für seine Radikalität schon berüchtigten republikanischen Kongress-Abgeordneten Thaddeus Stevens (Tommy Lee Jones) zeigen sich selbst Parteifreunde wenig zugänglich. Doch Lincoln braucht die Stimmmehrheit, und so setzt er all sein Verhandlungsgeschick und all seine ihm möglichen politischen Druckmittel ein, um neben den noch Unschlüssigen seiner eigenen Partei auch Stimmen der gegnerischen Demokraten gewinnen zu können. Derweil leidet seine Familie und Ehe mit Mary (Sally Field) unter diesem schon besessenen politischen Kampf...
Neben diesen und den skrupellosen Politintrigen zum Stimmenfang für einen guten Zweck bleibt zu wenig Raum für einen persönlichen Einblick in diesen Abschnitt von Lincolns Biografie, so dass mir die Darstellung der Facetten von Lincolns Charakter als Vater und Ehemann nicht wirklich berühren können bzw. etwas zu kurz kam.

Keine Frage, die Darstellerriege von Lincoln ist beeindruckend und gibt überzeugend ihr Bestes, allen voran Daniel Day-Lewis als großartiger Staatsvater, der durchaus eines Oscars würdig ist, sowie Tommy Lee Jones, der als süffisant-radikaler Thaddeus Stevens eine fast schon bösartige Augenweide ist. Sehr glaubwürdig ist auch Lincolns Alterungsprozess zu beobachten, bei dem die Maske ganze Arbeit leistete. Spielberg, der neben der Regie auch produzierte, hat sich eigentlich mit einem legendären Präsidenten und einer spannenden Zeit der amerikanischen Historie ein erfolgversprechendes Thema für eine Verfilmung ausgesucht, die zum Teil auf dem Buch "Team of Rivals: The Political Genius of Lincoln" von Doris Kearn Goodwin basiert.
Jedoch gestaltet sich für mich nach einem guten Einstieg mit Einführung der Personen der Mittelteil etwas langatmig. So spannend es ist, politische Druckmittel und Intrigen beim Stimmenfang zu verfolgen, ermüdet dies auf Dauer etwas, um sich vom Geschehen ausreichend fesseln zu lassen. Interessant ist dennoch das neue Bild, dass der Zuschauer von dieser legendären Persönlichkeit bekommt - denn was für ein knallharter Machtmensch Lincoln war, steht nicht in den Geschichtsbüchern. Für die Durchsetzung des besagten Artikels greift er im entscheidenden Moment zu einer Lüge, derer es in ihrer gewagten Art sicher nicht viele in der amerikanischen Historie gab. Und die wieder einmal die Frage, ob der Zweck die Mittel heiligt, auf den Plan ruft.

Insgesamt beweist ein Film wie Lincoln erneut, dass Politik zu allen Zeiten ein dreckiges Geschäft war und ist. Aufgrund dieser Tatsache und dem interessanten historischen Hintergrund kann ich den Film nur empfehlen. 8 von 10 politisch korrekten Punkten.
Montag, 4. Februar 2013
TNA Impact Tour 2013 in London
Mittlerweile das fünfte Jahr in Folge waren Holger und ich Besucher der jährlichen IMPACT Tour der amerikanischen Wrestling Liga TNA in London. Der Start unseres Wochenendes in London gestaltete sich etwas schwierig, da sich Holgers Airline recht kurzfristig entschied, am Freitag zu streiken. Damit wurde dann sein Flug gestrichen bzw. auf Samstagvormittag verschoben. Da Holger auch unsere Meet´n Greet Tickets hatte, war dies auch für mich ein Problem, welches sich dann zum Glück in Wohlgefallen auflöste.
Am Samstag konnte Holger dann verspätet aber glücklich anreisen und so stand unserem Wrestling Event nichts mehr im Wege. Auf dem Weg zur Wembley Arena suchten wir noch einen englischen Geocache und dann gings weiter zum Meet´n Greet mit einigen der teilnehmenden Wrestler der Tour.
Ziemlich aufgeregt warteten wir wie viele andere Fans auch gespannt auf Einlass und auf das Treffen mit den amerikanischen Sport-Entertainment-Stars. Zusätzlich zu 8 Wrestlern/innen konnten wir auch die Präsidentin der Liga zu einem kurzen Schwätzchen und einem Foto treffen.
Danach gings weiter in die Halle und dem 3 Stunden Programm, bei dem 2 Fernsehnsendungen für die USA aufgezeichnet wurden. Die Stimmung in der ausverkauften Halle war wie immer bombastisch. Hier nun einige Fotos vom Wochenende und Event.
Die Karten fürs nächste Jahr sind bereits bestellt. See you next year ;)
| die Blossom Zwillinge aus England |
| Sting und James Storm |
| Holger und die Blossom Zwillinge |
| TNA Präsidentin Dixie Carter und ich |
| ganz nah dran in der 1. Reihe |
Am Samstag konnte Holger dann verspätet aber glücklich anreisen und so stand unserem Wrestling Event nichts mehr im Wege. Auf dem Weg zur Wembley Arena suchten wir noch einen englischen Geocache und dann gings weiter zum Meet´n Greet mit einigen der teilnehmenden Wrestler der Tour.
| Austin Aries |
| Gail Kim |
Ziemlich aufgeregt warteten wir wie viele andere Fans auch gespannt auf Einlass und auf das Treffen mit den amerikanischen Sport-Entertainment-Stars. Zusätzlich zu 8 Wrestlern/innen konnten wir auch die Präsidentin der Liga zu einem kurzen Schwätzchen und einem Foto treffen.
| Velvet Sky |
| Aces and Eights |
Danach gings weiter in die Halle und dem 3 Stunden Programm, bei dem 2 Fernsehnsendungen für die USA aufgezeichnet wurden. Die Stimmung in der ausverkauften Halle war wie immer bombastisch. Hier nun einige Fotos vom Wochenende und Event.
| Hulk Hogan |
| Magnus |
Die Karten fürs nächste Jahr sind bereits bestellt. See you next year ;)
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Mittwoch, 30. Januar 2013
OSCAR´s 2013: Django unchained
Nummer 2 meiner diesjährigen OSCAR-Reihe ist: DJANGO Unchained vom Quentin Tarentino.
Der Sklave Django (Jamie Foxx) wird von dem deutschen Ex-Zahnarzt Dr. King Schultz (Christoph Waltz), heute Kopfgeldjäger, befreit und unter die Fittiche genommen. Django soll Schultz helfen, die Verbrecher Brüder Big John, Ellis und Roger Brittle, die sich auf einer Farm irgendwo im Süden unter neuem Namen versteckt haben, aufzuspüren.
Da Django von den Brittles einst nicht nur gefoltert wurde, sondern diese auch seine Frau Broomhilda gespielt von Kerry Washington, vergewaltigten, hat er sich ihre Gesichter bestens eingeprägt und soll sie nun identifizieren. Auf dem Weg zu ihrem Ziel wird Django unter Schultz Patenschaft selbst ein gefürchteter Verbrecherjäger.
Gemeinsam jagt das Duo erfolgreich und erbarmungslos böse Jungs für Geld. Zusammen machen Sie sich dann auf dem Weg, Djangos Ehefrau Broomhilda zu finden, von der er allerdings keine Ahnung hat, wo sie mittlerweile ist. Die Spur führt das ungleiche Duo zur Farm des Plantagenbesitzers Calvin Candie (Leonardo DiCaprio), der, unterstützt von dem verschlagenen Haussklaven Stephen (Samuel L. Jackson) und dem sadistischen Billy Crash (Walton Goggins), seine Sklaven zu brutalen Kämpfen auf Leben und Tod antreten lässt.
Der Film bietet Vieles - eine tolle Geschichte, Action und viel Blut, einen tollen Soundtrack sowie einen grandiosen Christoph Waltz. Für diese Rolle muss er einfach den OSCAR als bester Hauptdarsteller bekommen. Mit 3 Stunden ist der Film etwas lang geraten und das merkt man auch an der gestreckten halben Stunde mit der Anreise zum Candy Land. Daher gibts 8 von 10 fest im Sattel sitzende Punkte.
Der Sklave Django (Jamie Foxx) wird von dem deutschen Ex-Zahnarzt Dr. King Schultz (Christoph Waltz), heute Kopfgeldjäger, befreit und unter die Fittiche genommen. Django soll Schultz helfen, die Verbrecher Brüder Big John, Ellis und Roger Brittle, die sich auf einer Farm irgendwo im Süden unter neuem Namen versteckt haben, aufzuspüren.
Da Django von den Brittles einst nicht nur gefoltert wurde, sondern diese auch seine Frau Broomhilda gespielt von Kerry Washington, vergewaltigten, hat er sich ihre Gesichter bestens eingeprägt und soll sie nun identifizieren. Auf dem Weg zu ihrem Ziel wird Django unter Schultz Patenschaft selbst ein gefürchteter Verbrecherjäger.
Gemeinsam jagt das Duo erfolgreich und erbarmungslos böse Jungs für Geld. Zusammen machen Sie sich dann auf dem Weg, Djangos Ehefrau Broomhilda zu finden, von der er allerdings keine Ahnung hat, wo sie mittlerweile ist. Die Spur führt das ungleiche Duo zur Farm des Plantagenbesitzers Calvin Candie (Leonardo DiCaprio), der, unterstützt von dem verschlagenen Haussklaven Stephen (Samuel L. Jackson) und dem sadistischen Billy Crash (Walton Goggins), seine Sklaven zu brutalen Kämpfen auf Leben und Tod antreten lässt.
Der Film bietet Vieles - eine tolle Geschichte, Action und viel Blut, einen tollen Soundtrack sowie einen grandiosen Christoph Waltz. Für diese Rolle muss er einfach den OSCAR als bester Hauptdarsteller bekommen. Mit 3 Stunden ist der Film etwas lang geraten und das merkt man auch an der gestreckten halben Stunde mit der Anreise zum Candy Land. Daher gibts 8 von 10 fest im Sattel sitzende Punkte.
Donnerstag, 24. Januar 2013
OSCAR´s 2013 - Life of Pi
Jedes Jahr schaue ich mir alle Filme an, die als BESTER FILM für den OSCAR nominiert sind. Seit dem letzten Jahr sind es nicht mehr 5 sondern mittlerweile 10 nominierte Filme. Daher sind der Januar und Februar kinotechnisch immer sehr gut ausgelastet.
Film 1 in diesem Jahr war Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger. Der Film, der bereits im Vorfeld sehr gute Kritiken für seine 3D Effekte bekam, läuft nun seit einigen Wochen in Deutschland. Diese Woche fand ich nun endlich die Zeit, mir den Film anzuschauen.
Etwas entsetzt vom Preis (12 Euro trotz Kinotag) begab ich mich dennoch voller Vorfreude in den Kinosaal, um mich in eine andere Welt verführen zu lassen. So beginnt die Geschichte in Indien und endet in Kanada.
Pi Patel ist der Sohn eines indischen Zoodirektors. Eine Katastrophe führt dazu, dass er mitten auf dem Ozean, abgeschnitten von der Außenwelt, in einem Rettungsboot dahintreibt. Dieses teilt er sich mit dem einzigen anderen Überlebenden: einem furchteinflößenden bengalischen Tiger namens Richard Parker, zu dem er eine wundersame und unerwartete Verbindung aufbaut.
Pi nutzt seinen ganzen Einfallsreichtum, um den Tiger zu trainieren, seinen Mut, um den Elementen zu trotzen, und schlussendlich seinen Glauben, um die Kraft aufzubringen, sie beide zu retten. Die schicksalhafte Reise des Teenagers wird dabei zunehmend ein episches Abenteuer voller gefährlicher Entdeckungen und Erlebnisse.
Der vielfach ausgezeichnete Regisseur und Oscar-Preisträger Ang Lee bringt mit seinem neuen Film LIFE OF PI - SCHIFFBRUCH MIT TIGER - basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Yann Martel - eine opulent in 3D inszenierte und zugleich tief bewegende Abenteuergeschichte auf die große Leinwand. Mit AVATAR hat Life of Pi die BESTEN 3D Effekte, die ich je gesehen habe. 10 von 10 oscarreifen Punkte.
Film 1 in diesem Jahr war Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger. Der Film, der bereits im Vorfeld sehr gute Kritiken für seine 3D Effekte bekam, läuft nun seit einigen Wochen in Deutschland. Diese Woche fand ich nun endlich die Zeit, mir den Film anzuschauen.
Etwas entsetzt vom Preis (12 Euro trotz Kinotag) begab ich mich dennoch voller Vorfreude in den Kinosaal, um mich in eine andere Welt verführen zu lassen. So beginnt die Geschichte in Indien und endet in Kanada.
Pi Patel ist der Sohn eines indischen Zoodirektors. Eine Katastrophe führt dazu, dass er mitten auf dem Ozean, abgeschnitten von der Außenwelt, in einem Rettungsboot dahintreibt. Dieses teilt er sich mit dem einzigen anderen Überlebenden: einem furchteinflößenden bengalischen Tiger namens Richard Parker, zu dem er eine wundersame und unerwartete Verbindung aufbaut.
Pi nutzt seinen ganzen Einfallsreichtum, um den Tiger zu trainieren, seinen Mut, um den Elementen zu trotzen, und schlussendlich seinen Glauben, um die Kraft aufzubringen, sie beide zu retten. Die schicksalhafte Reise des Teenagers wird dabei zunehmend ein episches Abenteuer voller gefährlicher Entdeckungen und Erlebnisse.
Der vielfach ausgezeichnete Regisseur und Oscar-Preisträger Ang Lee bringt mit seinem neuen Film LIFE OF PI - SCHIFFBRUCH MIT TIGER - basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Yann Martel - eine opulent in 3D inszenierte und zugleich tief bewegende Abenteuergeschichte auf die große Leinwand. Mit AVATAR hat Life of Pi die BESTEN 3D Effekte, die ich je gesehen habe. 10 von 10 oscarreifen Punkte.
Kultur 2013 - Stummfilmkonzert
Thomas und ich haben uns für das Jahr 2013 vorgenommen, einmal im Monat etwas für unsere kulturelle Bildung zu tun. Für den Januar hatten wir noch nichts geplant, daher kam uns die Einladung zu einem Stummfilmkonzert im Berliner Dom gerade recht.
Den Stummfilmklassiker SAVETY LAST! interpretierte der Stummfilmpianist Stephan Graf v. Bothmer live an der großen Dom-Orgel im Berliner Dom. Von Bothmers musikalische Begleitung erweckt die Figuren zu neuem Leben und zeichnet Ihre mal naiven mal komplexen Psychologien so intensiv, dass der Zuschauer den Film selbst zu erleben meint. Film und Musik verschmelzen zu einer neuen Einheit. Die Musik transportiert den Stoff in unsere Gegenwart und interpretiert ihn neu ohne dabei auf die feinheiten der alten Filmschule zu vergessen.
Mir hat mein erstes Stummfilmkonzert sehr gut gefallen und macht Lust auf mehr. So werden dies Jahr noch Nathan der Weise und Metropolis gezeigt und musikalisch neu interpretiert.
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| Stummfilmvorführung im Berliner Dom |
Den Stummfilmklassiker SAVETY LAST! interpretierte der Stummfilmpianist Stephan Graf v. Bothmer live an der großen Dom-Orgel im Berliner Dom. Von Bothmers musikalische Begleitung erweckt die Figuren zu neuem Leben und zeichnet Ihre mal naiven mal komplexen Psychologien so intensiv, dass der Zuschauer den Film selbst zu erleben meint. Film und Musik verschmelzen zu einer neuen Einheit. Die Musik transportiert den Stoff in unsere Gegenwart und interpretiert ihn neu ohne dabei auf die feinheiten der alten Filmschule zu vergessen.
Mir hat mein erstes Stummfilmkonzert sehr gut gefallen und macht Lust auf mehr. So werden dies Jahr noch Nathan der Weise und Metropolis gezeigt und musikalisch neu interpretiert.
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Samstag, 12. Januar 2013
Ludwig II.
Voller Idealismus besteigt Ludwig (Sabin Tambrea, später: Sebastian
Schipper) im Alter von 18 Jahren den bayerischen Thron. In einer Zeit,
in der Krieg und Armut allgegenwärtig sind, glaubt er an eine bessere
Welt und möchte seine Macht dafür einsetzen, dass sein Volk in Frieden
und Glück leben kann. Sein Reich soll zum Mittelpunkt der Schönheit
werden, Kunst und Kultur sollen aufblühen, statt in Waffen möchte Ludwig
die Staatsgelder in Theater, Musik und Bildung investieren. Er liebt
die Opern Richard Wagners, seine Leidenschaft und Bewunderung für seine
Werke und deren Sagenwelten sind so groß, dass er den umstrittenen
Komponisten (Edgar Selge) an seinen Hof holt.
Er stürzt sich mit anfänglich großem Interesse ins politische Geschäft, besetzt mit den Jahren wichtige Posten des Hofstaats mit Vertrauten und schmiedet Allianzen. Doch die Umstände seiner Zeit sind gegen ihn. So wird sein geliebtes Reich in Kriege mit Preußen und Frankreich verwickelt und erleidet bittere Niederlagen. Seine Minister rebellieren gegen die kostspielige Förderung Wagners. Seine schon fest geplante, vom Volk ersehnte Hochzeit sagt er wieder ab, weil er sich eingestehen muss, dass ihn mit seiner Verlobten (Paula Beer) nicht mehr verbindet als innige Freundschaft.
Ludwig kommt nicht zur Ruhe, zu tief sind auch die Abgründe seiner Seele, die ihn quälen und verzweifeln lassen. Desillusioniert zieht er sich zurück und flüchtet sich - während seine Gegner sich formieren und ihn stürzen wollen - mit seinen Schlössern in ein Traumreich der Phantasie. Bis zu seinem tragischen Tod, der wie Ludwig selbst bis heute "ein ewig Rätsel" bleibt ...
Der Kinofilm LUDWIG II. begibt sich auf die Spuren einer genauso schillernden wie zerrissenen Persönlichkeit. Von Ludwigs Besteigung des Throns in jungen Jahren bis zu seinem Tod erlebt man im Film einen Menschen, der eine bessere Welt erschaffen möchte, sich nach Nähe sehnt und nach Schönheit strebt, der aber - gefangen zwischen persönlichem Sein und dem Anspruch seines königlichen Amtes - an den Zwängen der Realität scheitert und zerbricht. So ist der Film ein sehr nahes, fast privates und dadurch sehr bewegendes und packendes Portrait Ludwigs geworden, das den Menschen hinter dem Mythos zeigt und Einblicke in sein Seelenleben gewährt, wie ich sie bisher noch nicht erleben konnte.
Ein Portrait, das weit über Ludwigs unsterbliche Bauten hinaus deutlich macht, warum dieser Mensch zum Mythos geworden ist, warum er uns heute, mehr als 125 Jahre nach seinem Tod, immer noch und mehr denn je fasziniert. Regie führten Peter Sehr und Marie Noëlle, die auch gemeinsam das Drehbuch entwickelten und sich dabei auf neueste Erkenntnisse wie bislang unbekannte Briefwechsel stützten. Alles in Allem ein sehr guter (deutsch-österreichischer) Film, der mir die Person Ludwig II. näher gebracht hat. 8 von 10 königlichen Punkte.
Er stürzt sich mit anfänglich großem Interesse ins politische Geschäft, besetzt mit den Jahren wichtige Posten des Hofstaats mit Vertrauten und schmiedet Allianzen. Doch die Umstände seiner Zeit sind gegen ihn. So wird sein geliebtes Reich in Kriege mit Preußen und Frankreich verwickelt und erleidet bittere Niederlagen. Seine Minister rebellieren gegen die kostspielige Förderung Wagners. Seine schon fest geplante, vom Volk ersehnte Hochzeit sagt er wieder ab, weil er sich eingestehen muss, dass ihn mit seiner Verlobten (Paula Beer) nicht mehr verbindet als innige Freundschaft.
Ludwig kommt nicht zur Ruhe, zu tief sind auch die Abgründe seiner Seele, die ihn quälen und verzweifeln lassen. Desillusioniert zieht er sich zurück und flüchtet sich - während seine Gegner sich formieren und ihn stürzen wollen - mit seinen Schlössern in ein Traumreich der Phantasie. Bis zu seinem tragischen Tod, der wie Ludwig selbst bis heute "ein ewig Rätsel" bleibt ...
Der Kinofilm LUDWIG II. begibt sich auf die Spuren einer genauso schillernden wie zerrissenen Persönlichkeit. Von Ludwigs Besteigung des Throns in jungen Jahren bis zu seinem Tod erlebt man im Film einen Menschen, der eine bessere Welt erschaffen möchte, sich nach Nähe sehnt und nach Schönheit strebt, der aber - gefangen zwischen persönlichem Sein und dem Anspruch seines königlichen Amtes - an den Zwängen der Realität scheitert und zerbricht. So ist der Film ein sehr nahes, fast privates und dadurch sehr bewegendes und packendes Portrait Ludwigs geworden, das den Menschen hinter dem Mythos zeigt und Einblicke in sein Seelenleben gewährt, wie ich sie bisher noch nicht erleben konnte.
Ein Portrait, das weit über Ludwigs unsterbliche Bauten hinaus deutlich macht, warum dieser Mensch zum Mythos geworden ist, warum er uns heute, mehr als 125 Jahre nach seinem Tod, immer noch und mehr denn je fasziniert. Regie führten Peter Sehr und Marie Noëlle, die auch gemeinsam das Drehbuch entwickelten und sich dabei auf neueste Erkenntnisse wie bislang unbekannte Briefwechsel stützten. Alles in Allem ein sehr guter (deutsch-österreichischer) Film, der mir die Person Ludwig II. näher gebracht hat. 8 von 10 königlichen Punkte.
Samstag, 5. Januar 2013
Gayle Show
Zu Weihnachten gabs überraschend 2 Karten für die aktuelle Gayle Tufts Show "Let it show" von meinem Schatz. Also ging es gestern ins TIPI am Kanzleramt, um bestens unterhalten zu werden.
Gegen den Winterblues hilft nur eine ordentliche Dosis Show! Und wer könnte die besser bieten als Gayle Tufts, die amerikanische Berlinerin, die das DENGLISCH in Deutschland salonfähig gemacht hat. Mit selbst geschriebenen Liedern und souligen Coverversionen der besten Wintersongs von Paul Simon, Prince, Irving Berlin, den Beatles und vielen anderen sorgte sie dafür, dass es uns warm ums Herz wurde. Aber auch ruhige und nachdenkliche Themen wurden angesprochen, wie HIV, Depressionen und mehr.
Lacher gibt es viele und das Publikum wird sehr gut in die Show eingebungen. Abgerundet wird das ganze mit dem erstklassigen kulinarischen Angebot des Tipis. Rundum ein tolles Programm, was ich wärmstens weiterempfehlen kann. Danke Thomas für dieses tolle Geschenk.
Gayle Tufts im Tipi ist ein gayles Programm mit einer gaylen Frau. TOP !!!!
Mittwoch, 2. Januar 2013
Jahreswechsel auf fränkisch
Wer braucht schon Berlin, wenn er den Jahreswechsel in Franken verbringen kann. So tauschten Thomas und ich dieses Jahr die Grosstadt gegen die fränkische Kleinstadt ein und verbrachten unseren Jahreswechsel auf dem Marktplatz der Stadt Roth.
Wir wünschen Allen ein erfolgreiches Jahr 2013 - mögen eure Wünsche in Erfüllung gehen.
Wir wünschen Allen ein erfolgreiches Jahr 2013 - mögen eure Wünsche in Erfüllung gehen.
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